Katzenstatus

vor 2 Monaten und 1 Woche

Ein kleines Update zum letzten Eintrag: Die Operation ist gut gelaufen und der Katze geht’s gut. Sie schläft und frisst sehr viel und hat gestern schon angefangen zu spielen :)

Katzenbaby


catCount––; catCount++;

vor 2 Monaten und 1 Woche

Miezekatze ist letzten Monat überfahren worden und gestorben. Das war dann der dritte Katzentod in einem Jahr für mich und ich war so traurig, dass ich nicht drüber bloggen konnte.

Gestern abend ist uns ein Kätzchen zugelaufen; mein Mitbewohner hat es heute morgen in der Garage entdeckt. Ich hab ihr erstmal was zu trinken gegeben und dann versucht, es unter dem Auto rauszulocken. Letztendlich hat es sich hinter dem Feuerholz versteckt und da hab ich’s dann auch fangen können. Es sah aus, als wär irgendwas mit dem Kiefer nicht in Ordnung, also hab ich’s zum Tierarzt gebracht. Tatsächlich, der Kiefer ist gebrochen und Katzenschnupfen hat es auch. Die Wahl war, dass ich’s entweder einschläfern lasse oder $200-$300 für Operation und Medikamente bezahle (oder das Kätzchen wieder aussetze, aber ohne OP hätte das den sicheren Tod bedeutet). Also hab ich der Operation zugestimmt und hoffe jetzt, dass das Kätzchen die Narkose überlebt; die Tierärztin meinte, die Chancen wären gut, aber ein kleines Risiko besteht halt doch.


Bluetooth-Headset für Skype mit (x)ubuntu Gutsy

vor 5 Monaten und 3 Wochen

Zusammen mit dem neuen Laptop kam dann die Hoffnung, dass jetzt endlich mein Bluetooth-Headset (ein Plantronics M3000) funktionieren könnte. Und tatsächlich: vorhin hab ich meinen ersten Skype Test Call mit dem Headset geführt. Es hat zwar ein paar Stunden Basteln gebraucht, aber letztendlich war das im Prinzip meine eigene Schuld (RTFM halt — allerdings ist das FM in diesem Fall doch ein bisschen knapp geraten und gleichzeitig verwirrend).

Der Bluetooth-Support wurd glaube ich gleich bei der Installation mit eingerichtet; falls nicht, sollte es reichen, das Paket bluez-utils zu installieren.

Alles, was ich unter xubuntu gutsy tun musste, war:

  1. Den Laptop dazu überlisten, sich mit dem Headset zu pairen
  2. Eine Datei namens .asoundrc in meinem Home-Verzeichnis anlegen mit dem Inhalt

    pcm.bluetooth {
    type bluetooth
    device 00:11:22:33:44:55
    }

    Statt 00:11:22:33:44:55 muss man hier natürlich die Bluetooth-Adresse des Headsets nehmen — stand vermutlich auf der Verpackung, lässt sich aber auch mit hcitool scan rausfinden, wenn das Headset im Discoverable-Modus ist.

  3. In den Skype-Einstellungen fürs Audio-Device bei eingehenden und ausgehenden Verbindungen das Bluetooth-Device auswählen.

Der schwierigste Schritt war der erste. Beim Pairen muss man auf dem Laptop die PIN des Headsets eingeben (üblicherweise 0000 — steht im Headset-Handbuch). Diese PIN wird auf dem Laptop (unter /var/lib/bluetooth/<Bluetooth-Adresse des Laptops>/linkkeys) gespeichert, so dass dieser Schritt nur ein einziges Mal pro Bluetooth-Gerät anfällt. Im Gegensatz zu Ubuntu selbst bringt xubuntu allerdings kein Programm mit, das im richtigen moment ein nettes Fensterchen aufmacht und einen nach dieser PIN fragt. Überlisten kann man das so: man legt eine Datei an, z.B. /usr/local/bin/bluetooth-pin (mit sudo). Diese Datei sollte so aussehen:

#!/bin/bash
echo “PIN:0000″

Achtung bei Copy&Paste: WordPress macht aus den doppelten Anführungszeichen typographische, also müsst ihr das ggf. ändern. Falls das Headset eine andere PIN hat als 0000, muss das natürlich entsprechend angepasst werden. Diese Datei muss noch mit

$ sudo chmod +x /usr/local/bin/bluetooth-pin

ausführbar gemacht werden. Dann ruft man mit eingeschaltetem Headset diese Befehle auf (Achtung bei Copy&Paste, das ist ein doppeltes Minus vor default):

$ passkey-agent –default /usr/local/bin/bluetooth-pin &
$ sudo hcitool cc 00:11:22:33:44:55

Auf der Kommandozeile wird dann sowas ausgegeben wie

Passkey request for device 00:11:22:33:44:55
Found passkey: “0000″

Das war’s?

Naja, ganz so einfach war’s nicht. Irgendwie hat es dann bei meinem Laptop immer noch nicht funktioniert, wenn ich mich richtig erinnere. Ich glaube, die Lösung war, noch diese Zeile in /etc/modprobe.d/bluez einzutragen:

options hci_usb force_scofix=1

Danach muss man entweder den Rechner neu starten oder den Bluetooth-Dienst anhalten, Bluetooth abschalten, die geladenen Bluetooth-Module entfernen, den Bluetooth-Dienst wieder starten und Bluetooth wieder anschalten.

Danach kommen Schritte 2 und 3 oben — fertig!

Laut etlicher Mails der bluez-Entwickler auf der Mailingliste macht Skype ziemlich böse Dinge mit Alsa, d.h. es ist im Prinzip Glückssache, ob’s mit Skype funktioniert. Zum Ausprobieren, ob’s generell geht:

$ arecord -D bluetooth -f S16_LE | aplay -D bluetooth -f S16_LE

Keine Tags


Festplattenverschlüsselung unter Ubuntu Gutsy

vor 5 Monaten und 3 Wochen

Wie ich vor ein paar Wochen leider ausprobieren durfte, ist es gar kein gutes Gefühl, wenn der Laptop geklaut wird. Vor allem dann nicht, wenn man doch ein wenig faul war und etliche Passwörter gespeichert hat. Zwar keine wirklich wichtigen (Onlinebanking o.ä.), aber trotzdem…

Immerhin hat die Versicherung genug Geld rausgerückt, so dass ich mir einen gebrauchten Laptop als Ersatz kaufen konnte. Es ist ein IBM ThinkPad X30. Dieses Modell hat kein optisches Laufwerk, und mein Firewire-DVD-Laufwerk haben die Einbrecher natürlich auch mitgenommen. Mit einem ganz normalen CD-Laufwerk in einem externen USB-Gehäuse lässt sich allerdings die aktuelle Version von Ubuntu, Gutsy Gibbon, ganz prima installieren.

Leider erst nach der Installation (von xubuntu in meinem Fall, aber das macht keinen Unterschied) hab ich dann herausgefunden, dass Gutsy von Haus aus die Möglichkeit mitbringt, die Festplatte komplett zu verschlüsseln. Allerdings nur, wenn man die alternate-CD (die mit dem textbasierten Installer) benutzt und die Verschlüsselung gleich bei der Installation einrichtet. Also die andere CD auch noch runtergeladen (und hier am Ende der Welt dauert das ganz schön lange!), und tatsächlich: bei der Installation wurd ich 2x nach dem gewünschten Passwort gefragt. Bei jedem Booten muss ich jetzt das Passwort eingeben, und das ist auch alles, was ich von der Verschlüsselung mitkriege. Um ehrlich zu sein, ist das fast schon ein bisschen unheimlich: irgendwann werd ich noch mal von der Live-CD booten und nachschauen, ob die Platte wirklich verschlüsselt ist…


30 seconds audio buffer

vor 7 Monaten und 1 Woche

“Du hörst mir gar nicht zu!”

“Doch! Du hast grade gesagt: …”

Vor allem Männer können sowas gut. Meine Theorie ist ja schon seit ner Weile, dass es einfach einen Audiobuffer gibt, in dem die letzten n Sekunden gespeichert sind von dem, was man so hört. Und wenn das durch “du hörst ja gar nicht zu” getriggert wird, spult die Person einfach den Inhalt des Audiobuffers ab. Was nicht heißt, dass die Person wirklich zugehört hätte, also verstanden hätte, was man gesagt hat…

Und heut les ich dann beim background reading für meinen PhD was über den phonological loop als Komponente einer Gedächtnistheorie. Ich hab’s doch gewusst :)


Is she single?

vor 7 Monaten und 2 Wochen

Bisher konnte ich mich der Webcomic-Seuche ganz gut entziehen. xkcd ist eine der wenigen Ausnahmen — und der aktuelle ist mal wieder besonders gut :)


Süßes kleines Kätzchen

vor 8 Monaten

Ha — wer Miezekatze für ein solches hält, der/dem kann ich auch nicht mehr helfen!

Angriffskatze


Nachwuchs!

vor 8 Monaten

Neinnein, keine Sorge. Solcher hier:

Küken

Die beiden laufen jetzt seit anderthalb Wochen oder so bei uns im Zoo auf dem Hof rum. Und nein, wir haben immer noch keinen Hahn (übrigens sehr zum Bedauern der einen Henne). Aber eine Henne war in Brütlaune gekommen, also hat Petra befruchtete Eier bei trademe (neuseeländisches EBay-Äquivalent) gekauft und sie der Henne untergejubelt. Wir waren ja eigentlich fest davon überzeugt, dass genau gar nichts passiert — aber ein paar Tage nach dem vorberechneten Schlüpfdatum waren dann doch zwei Küken da.

Sind übrigens verdammt laut und verdammt schnell, obwohl sie noch so klein sind. Und sehr knuffig.


RIP, Olli

vor 8 Monaten

Heute musste ich dabei zusehen, wie Olli die Nummernschilder abgeschraubt wurden. Ich hatte ihn jetzt über 3 Jahre, und auch wenn es immer mal wieder Probleme gab, war er doch ein gutes Auto (”you shouldn’t have bought it, it’s got an engine problem” — ha!). Er hat es sogar ziemlich gut überstanden, dass er anderthalb Jahre vor Annikas Garage im Regen stehen und auf mich warten musste.

Aber letzte Woche ist die Kupplung gestorben, und damit war’s dann ein wirtschaftlicher Totalschaden ($500 für eine Reparatur, oder so). Vor ein paar Wochen hatte schon jemand eingebrochen (dabei sah Olli nun wirklich nicht so aus, als gäb’s was Wertvolles drin — aber wie ich nachher erst erfahren hab, ist die Straße für Gang-Aktivitäten berüchtigt), und ein neues Fenster hätte $200 gekostet.

Netterweise hat Olli seinen Tod anscheinend extra gut geplant. Der WOF (neuseeländisches TÜV-Äquivalent) war grad abgelaufen, den nächsten Test hätte er wegen Rostschäden wohl eh nicht bestanden, ums Fenster-Ersetzen-Lassen hatte ich mich noch nicht gekümmert, und auch die Neuzulassung wäre jetzt so um den Dreh fällig gewesen. Ein bisschen hatte ich schon sowas geahnt; beim letzten Tanken hatte ich schon nicht mehr vollgetankt. Trotzdem bitter (war schließlich mein erstes Auto!).

Danke, Olli. Ich werde dich vermissen.


Neue Mitbewohnerin

vor 9 Monaten und 2 Wochen

Seit Samstag habe ich eine neue Mitbewohnerin.

Miezekatze

Abenteuer bisher:

  • ins Klo fallen
  • auf dem Duschtassenrand tanzen
  • nachts um 6 Schnurrbarthaare ins Gesicht von neuer Dosenöffnerin stecken
  • jungen Pferden beim Spielen zuschauen
  • Schaffell verhauen
  • Ameisen fangen

Aber schon nett. Miezekatze heißt sie übrigens.