Rotorua
Montag, 31. Mai 2004, 07:24 Uhr![]()
Letztes Wochenende war ich in Rotorua. Dort gibt's heiße Quellen, eine Kletterhalle und ein Café. Also, vermutlich auch noch mehr, aber das war Annikas Werbung. Und ihr neues Auto musste natürlich mal ausprobiert werden.
Nach längerem Rumkurven und Zwischenstop in Cambridge haben wir dann erstmal dem Schlamm beim Blubbern zugeschaut. Ja, das Zeug ist schwefelhaltig. Ja, man riecht's. Aber ist irgendwie lustig, dem eingesperrten Schlamm zuzuschauen. Solange er innerhalb der Absperrung bleibt, jedenfalls.
In Rotorua selbst (der Schlamm ist etwas außerhalb) waren wir dann erstmal im Fat Dog Café. Sehr nett, mit Gedichten auf den Stühlen. Und leckeren Sachen. In Neuseeland bestellt man im Café an der Theke und bezahlt dort auch direkt.
Wenn man was bestellt, das es nicht sofort gibt, kriegt man eine Nummer oder sonst irgendwas mit, das man sich dann auf den Tisch stellt, damit die einen auch finden, wenn das Bestellte fertig ist. Im Fat Dog haben wir zum Beispiel eine pinke Katze gekriegt. Und Pancakes.
Danach waren wir klettern. Die Kletterhalle ist kleiner (und wärmer) als die in Hamilton, aber dafür auch höher.
Und man sollte sich keine Schuhe leihen müssen, die sind nämlich mit integrierter Lüftung. Ich bin trotzdem mehr als einmal bis ganz oben geklettert :)
Nach dem Klettern haben wir uns im Polynesian Spa einweichen lassen. Nein, davon gibt's keine Fotos. Obwohl die japanische Reisegruppe, alle ca. 1,50m lang und alle in geliehenen zu großen schwarzen Badeanzügen, schon irgendwie witzig aussah. Jedenfalls ist Einweichen trotz des Schwefelgeruchs sehr nett. Und Handtücher braucht man nicht mitzubringen, die kriegt man dort nämlich. Und eine kleine Plastiktüte für die nassen Badesachen.
Naja, und danach hat man natürlich Hunger. Bei den absurden neuseeländischen Öffnungszeiten haben wir im Fat Dog allerdings nichts mehr bekommen (war ja auch schon nach 8!). Na gut, dann halt Subway. Und auf der Rückfahrt bin ich eingeschlafen.