Auckland: Parnell

Montag, 13. September 2004, 03:47 Uhr

Samstag/Sonntag waren Dave und ich in Auckland. Erst das Stadtzentrum: wie ueblich langweilig und voller Touristen. Sogar der Aotea Square Market, den Annika und ich letztes Mal noch halbwegs interessant fanden, war diesmal langweilig. Also einmal die Queen Street rauf und runter, einmal diagonal ueber eine Kreuzung (dort haben naemlich die Fussgaenger in alle Richtungen gleichzeitig gruen, so dass man offiziell diagonal ueber die Kreuzung gehen darf), einmal auf den Sky Tower (das hoechste Gebaeude der suedlichen Hemisphaere! Ganze 8m hoeher als der Eiffelturm, oder sowas in der Groessenordnung…), und dann in den Buchladen. Soweit das uebliche Auckland-Programm.

Danach sind wir dann nach Parnell gefahren, einen Stadtteil oestlich vom Zentrum, der im lonely planet als sehr nett beschrieben wird. Es war schon recht spaet und wir ziemlich muede vom Rumlaufen, also haben wir uns nur noch einen Backpacker gesucht und sind nicht mehr in Parnell rumgelaufen. Ja, Backpacker suchen. Der, den wir uns ausgeguckt hatten, war schon ausgebucht, aber in derselben Strasse gab es noch 2 weitere. Einer davon hatte auch noch ein Zimmer, also haben wir das genommen. Schwerer Fehler in mehrfacher Hinsicht: Erstens: die Leute dort waren groesstenteils betrunken oder sonst… woanders. Dann war unser Zimmer nicht besonders toll. Und Olli musste am Berg parken, sehr stark bergab um genau zu sein (in Aucklands Stadtgebiet gibt es 48 — inaktive — Vulkane). Als wir unsere Sachen aus dem Auto geholt haben, hatte Olli einen kleinen Oelfleck hinterlassen. Aber egal, wir waren muede genug, um uns darum nicht mehr kuemmern zu wollen. Und schliesslich ist Oel bei Olli eh ein heikles Thema.

Am naechsten Morgen hatte Olli dann allerdings anscheinend sein ganzes Oel ausgespuckt. So ein Mist. Also haben wir Oel nachgefuellt und das Auto ein Stueck weiter die Strasse rauf geparkt, wo er relativ gerade stehen konnte. Und dann haben wir in der Strawberry Alarm Clock gefruehstueckt (sehr nettes Cafe — fast schon wie der fat dog in Rotorua, und das will was heissen…). Als wir zu Olli zurueckgekommen sind, hatte er sein Oel brav bei sich behalten. Also sind wir losgefahren und auch heil in Hamilton angekommen. Dort durfte Olli dann endlich sein seit langem wohlverdientes Bad nehmen — er sieht jetzt auch schon viel gluecklicher aus. Hab heute allerdings noch nicht nach dem Oel geschaut…

Ja, und gestern hab ich dann juckende Stiche auf meinem Unterarm entdeckt. Wohl Bed Bugs — so ein Mist aber auch. Also durfte ich alle meine Sachen mit Fly Spray einnebeln und/oder waschen. Ich hoffe, ich bin die Biester jetzt los. Igitt.

Comments are closed.