Ups
Freitag, 30. September 2005
Ob’s eine gute Idee ist, denen Geld anzuvertrauen…?
typisch Andrea: vieles ein bisschen, aber nichts so richtig
Heute habe ich aus gegebenem Anlass ein paar Stunden in der Küche verbracht: für den Double Chocolate Mud Cake aus Basic baking und für meine Version der Tea-Truffle filled Raspberries.
Erstmal zum Kuchen: der wird morgen erst fertig sein, weil der Boden, die Schokoladensahne und die Schokoladencreme über Nacht ruhen müssen. Zum Geschmack kann ich dementsprechend natürlich noch nichts sagen ;) Ich habe mich ans Rezept gehalten, das ich aber aus Copyright-Gründen nicht abtippen werde. Schaut halt in das Buch rein. Für die insgesamt 700g (!) Schokolade habe ich übrigens 300g Rausch Madagaskar (39% Kakaoanteil) und 400g Schwartau Zartbitter-Kuvertüre genommen.

Jetzt zu den Himbeeren. Im Original-Rezept wird “Indian Spice”-Tee von Lipton verwendet; ich hatte das aber mit einem anderen Rezept vertan und das dort verlangte Chai Mix gekauft (bei Meyerbeer an der Uni Dortmund). Und zwar habe ich ca. 5 EL Sahne aufgewärmt und die restlichen 75g der Rausch-Schokolade darin aufgelöst. Dazu dann 2-3 TL Chai Mix, ungefähr ein halber TL Cayenne-Pfeffer und eine Prise Salz. Eigentlich hätte ich wohl besser das Chai Mix in der Sahne auflösen und dann erst die Schokolade hinzufügen sollen (so hat sich das Chai Mix nicht richtig aufgelöst). Die Schokoladenmischung habe ich mangels Spritztüte dann in einen Gefrierbeutel geschüttet, von dem Beutel vorsichtig eine kleine Ecke abgeschnitten und damit die Himbeeren gefüllt. Jetzt stehen die Himbeeren im Kühlschrank und hoffen, dass sie es bis morgen überleben. Eine habe ich schon probiert und für sehr gut befunden; anscheinend war die Schokoladenfüllung etwas flüssiger als die im Originalrezept, deswegen sehen meine Himbeeren auch nicht so gut aus ;) Allerdings sind die Himbeeren etwas überreif, daher geht der Schokoladen-Geschmack fast unter — aber eben nur fast. Gesamturteil: sehr gute Idee, habe ich bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht.
Mehr Fotos gibt’s übrigens auch.
Nachdem Andreas und ich am Samstag auf dem Markt Curry-Gewürzmischung zum Selbermahlen gekauft hatten, war eigentlich klar, dass es bald mal wieder Curry geben würde. Heute abend hab ich mich mal daran versucht. Grundlage war dieses Rezept (der erste Treffer, wenn man bei Google nach Chicken Curry sucht), allerdings habe ich mich nicht so wirklich daran gehalten.
Für 2 Portionen:
Öl
200g Hähnchenbrustfilet (ein einzelnes)
1 mittelgroße Zwiebel, in kleine Stücke geschnitten
2 kleine Zehen Knoblauch, gepresst
1 Stück frischen Ingwer, ca. 1×1×1cm, fein gehackt
1/2 TL Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
1/2 TL Koriander, gemahlen
1/2 TL Kurkuma (Gelbwurz), gemahlen
1/4 TL Cayenne-Pfeffer, gemahlen
Wasser
Unfallpassierte Tomaten
1 kleinen Becher Joghurt
125g Reis
1 TL Curry-Gewürz, gemahlen
1 TL Zitronensaft
1 kleine gelbe Paprika, in kleine Stücke geschnitten
3 Scheiben Ananas (aus der Dose; ungesüßt), in kleine Stücke zerschnitten
Hähnchenfleisch in kleine Stücke schneiden und salzen. (Relativ viel) Öl in einem großen Topf erhitzen und Fleisch anbraten, bis es auf beiden Seiten goldbraun ist. Fleisch aus dem Topf nehmen und auf einem Teller zwischenlagern.
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer ins Öl und anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Cayenne-Pfeffer und einen Esslöffel Wasser dazugeben und ungefähr eine Minute lang gut umrühren. Einen guten Schuss Tomatenpüree und den Joghurt dazugeben und mit etwas Salz abschmecken.
Anfangen, den Reis zu kochen. Fleisch wieder zum Öl und den Gewürzen dazugeben und noch ca. 4 Esslöffel Wasser hinzugeben. Zum Kochen bringen und dabei darauf achten, dass das Fleisch möglichst von der Sauce bedeckt wird. Das Curry-Gewürz und den Zitronensaft dazugeben. Topf abdecken und 10 Minuten vor sich hin köcheln lassen, dann die Paprika und die Ananas (ruhig mit ein bisschen Saft) dazugeben und umrühren. Weitere 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Das Ergebnis war sehr lecker (sorry, keine Fotos), aber ein kleines bisschen zu trocken. Allerdings habe ich den Topf am Ende nicht abgedeckt (der Deckel war in der Spülmaschine). Nächstes Mal werde ich mehr Tomatenpüree und Wasser nehmen. Man wird da leicht in die Irre geführt, weil zuerst nur die Sauce im Topf ist und nach viel aussieht, aber wenn der Rest dazukommt, reicht es dann doch nicht so ganz.
Das Originalrezept verlangt noch nach “fresh cilantro”, das sind Koriander-Blätter. Hatte ich nicht, hat aber nicht geschadet ;)
“Pattex-Kanzler”
| You Are 80% Boyish and 20% Girlish |
| You have a tough exterior - and usually a tough interior to match it. You’re no nonsense, logical, and very assertive. Sometimes you can’t understand women at all, even if you’re a woman yourself. You see things rationally, and don’t like to let your emotions get the best of you. |
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Dort verkaufen sie anscheinend nicht nur Realität, sondern gleich mehrere davon. “Ich hätte gern eine grüne und eine lilafarbene”, oder was…?

You are a Blue Dragon. Your color represents
sadness and cunning. While you tend to avoid
social situations, you do like making friends.
You have a few friends who are very close to
you. You don’t really care about your looks,
but you will dress nice for a special occasion.
You like to roam around and explore, perhaps
tackling a new task that you haven’t tried, or
tasting a new food. You love water and are a
good swimmer. You love dancing in the rain as
well.
What color dragon are you?
brought to you by Quizilla
(via)
Neulich war ich mal wieder im Schokoladenmuseum in Köln und habe dort eine Tafel “chocolat au lait — hot masala” von Dolfin gekauft. Kann ich nur empfehlen! Masala ist hier laut Zutatenliste eine Mischung aus Zimt, Kardamom, Pfeffer, Nelken und Ingwer; die Schokolade ist ziemlich Gewürz-lastig und relativ scharf (der Pfeffer kommt halt durch) und erinnert ein bisschen an die Lindt-Weihnachtsschokolade, nur ohne deren Nougat-Beigeschmack. Hmmmm, lecker :)

Dolfin hat natürlich auch noch andere Sorten, zum Beispiel dunkle Schokolade mit echten Minzeblättern, mit frischem Ingwer, mit Kakaobohnensplittern oder mit Earl Grey Tea und Milchschokolade mit Zimt. Außer dem im Schokoladenmuseum kenne ich leider keinen Laden, in dem man die Schokolade kaufen kann, aber zum Glück gibt’s ja das Internet.
Hier ist übrigens eine Seite mit Besprechungen von jeder Menge Schokoladensorten. Allerdings finde ich die Auswahl der Sorten der einzelnen Hersteller teilweise sehr merkwürdig, und außerdem schneidet die Seite beim Bullshit-Faktor sehr gut ab.