Archiv für März 2006

Spaßige Dinge auf dem Mensa-Speiseplan

Donnerstag, 9. März 2006

Es ist ja nichts Neues, dass ich Schilder auch schon mal falsch verstehe — aber neulich in der Mensa hat’s mir doch glatt fast den Appetit verdorben…
Ausschnitt aus dem Mensa-Speiseplan: Hähnchenbrustfilet Kiew mit Pariserkarotten
Glücklicherweise hat sich dann aber herausgestellt, dass besagte Karotten nur merkwürdige, kugelförmige Möhrchen waren (sah so aus, als wär jemandem eingefallen, wie man auch die halb-grünen oberen Möhrenenden noch zu Geld machen kann).

Aber ist ja nicht das erste Mal, dass der Mensaplan etwas merkwürdig ist. Zum Beispiel habe ich mich bestimmt mehrere Semester lang darüber gewundert, dass da immer mal wieder “Tagliatelle Funghi mit Pilzen” stand (das, mal ganz nebenbei, wohl eher “mit genau 8 halbwegs pilzähnlichen Stückchen in der Sauce” heißen sollte — mir war’s recht, ich mag keine Pilze, und in der Mensa schon gar nicht). Bis es dann eines Tages mal nicht dabeistand. Und an diesem Tag auch keine Pilze in der Sauce waren. Und nein, ich glaub nicht daran, dass im Nudelteig Pilze verarbeitet waren.

Können Frauen besser schreiben?

Sonntag, 5. März 2006

Amy Hoys Blog lese ich im Wesentlichen, weil es da um Ruby on Rails geht. Diesmal geht’s aber um was ganz anderes: Auf einen Artikel, in dem sich jemand fragt, ob Frauen einfach besser schreiben können als Männer, hat sie diese Antwort geschrieben: Are Writers Better Women? Kurzer Ausschnitt:

If I didn’t sign my articles, my most distinguishing feature would be the voice I use when writing, or the outlandish graphic styles I tend to use. But since I do have a feminine name and I put it right there, people figure that somehow that explains the second-most different features I have. Repeat after me: “Correlation, not causation.” The breasts do not write articles on their own. Really, they just sit there. My brain demands credit.

Ihr Artikel ist definitiv lesenswert, einmal als Lieferant von Argumenten für die nächste “Können Frauen/Männer/Braunhaarige besser XY”-Diskussion, aber auch als Denkanstoß über technisches Schreiben. Ein sehr guter Artikel zu technischem Schreiben ist übrigens dieser hier: Conversational writing kicks formal writing’s ass (von Kathy Sierra, die in der Diskussion oben übrigens auch erwähnt wird). Aber nicht, dass sich jetzt jeman(n)d rausredet mit höherem verbalem IQ bei Frauen oder was auch immer.