RIP, Olli
Freitag, 7. September 2007, 07:26 UhrHeute musste ich dabei zusehen, wie Olli die Nummernschilder abgeschraubt wurden. Ich hatte ihn jetzt über 3 Jahre, und auch wenn es immer mal wieder Probleme gab, war er doch ein gutes Auto (”you shouldn’t have bought it, it’s got an engine problem” — ha!). Er hat es sogar ziemlich gut überstanden, dass er anderthalb Jahre vor Annikas Garage im Regen stehen und auf mich warten musste.
Aber letzte Woche ist die Kupplung gestorben, und damit war’s dann ein wirtschaftlicher Totalschaden ($500 für eine Reparatur, oder so). Vor ein paar Wochen hatte schon jemand eingebrochen (dabei sah Olli nun wirklich nicht so aus, als gäb’s was Wertvolles drin — aber wie ich nachher erst erfahren hab, ist die Straße für Gang-Aktivitäten berüchtigt), und ein neues Fenster hätte $200 gekostet.
Netterweise hat Olli seinen Tod anscheinend extra gut geplant. Der WOF (neuseeländisches TÜV-Äquivalent) war grad abgelaufen, den nächsten Test hätte er wegen Rostschäden wohl eh nicht bestanden, ums Fenster-Ersetzen-Lassen hatte ich mich noch nicht gekümmert, und auch die Neuzulassung wäre jetzt so um den Dreh fällig gewesen. Ein bisschen hatte ich schon sowas geahnt; beim letzten Tanken hatte ich schon nicht mehr vollgetankt. Trotzdem bitter (war schließlich mein erstes Auto!).
Danke, Olli. Ich werde dich vermissen.
Ja, auch Superkleber nützte da wohl nicht mehr.
Verschrottete Autos haben was Ehrwürdiges