Archiv für Kategorie 'Bücher'

Joshua Marinacci, Chris Adamson: Swing Hacks

Sonntag, 14. Mai 2006

Swing Hacks. Tips & Tools for Building Killer GUIsSwing Hacks stand schon eine ganze Weile auf meiner “sieht interessant aus”-Liste. Neulich hab ich es mir dann tatsächlich mal gekauft.

Beschrieben wird es, passend zum Rest der “Hacks”-Serie von O’Reilly, so:

Swing Hacks helps Java developers move beyond the basics of Swing, the graphical user interface (GUI) standard since Java 2. (…) This latest title from O’Reilly is a reference to the cool stuff in Swing. It’s about the interesting things you learn over the years–creative, original, even weird hacks–the things that make you say, “I didn’t know you could even do that with Swing!”

Leider bin ich von dem Buch eher enttäuscht, und zwar aus mehreren Gründen:

  • Es gibt zu viele Hacks, die angeblich in Java 5 “direkt” (also ohne Verbiegen und Rumtricksen) möglich sind. Nun ist das Buch zwar von Juni 2005, aber auch da gab es Java 5 schon. Sicher, viele EntwicklerInnen müssen vermutlich noch Code für Java 1.4 schreiben (weil man dem Kunden ein Update nicht zumuten kann/möchte oder warum auch immer), aber wenigstens ein “und zwar geht das unter Java 5 folgendermaßen” wär schon nett gewesen.
  • Die Beschreibungen der meisten Hacks sind anscheinend an Leute gerichtet, die sich nicht wirklich mit Swing auskennen. Das erweitert zwar naturgemäß die Zielgruppe — aber andererseits fand ich es dadurch sehr anstrengend zu lesen, weil ich immer die “und in der For-Schleife gehen wir dann durch alle Komponenten und machen sie durchsichtig”-Beschreibungen trennen musste von der eigentlichen Idee. Wer sich halbwegs mit Swing auskennt, wird vermutlich mit dem Beispiel-Code alleine schon recht weit kommen.
  • Und damit komme ich zum nächsten Punkt: Wenn man nur den Beispiel-Code runterlädt und das Buch nicht kauft, investiert man das dadurch gesparte Geld am Besten direkt in ein gutes GUI-Design/Usability-Buch (z.B. User Interface Design for Programmers — siehe auch hier). Bei etlichen von den Hacks ist es zwar tatsächlich so, dass ich gedacht hab “oh, hätte nicht gedacht, dass das mit Swing geht” — andererseits wär ich auch im Leben nicht auf die Idee gekommen, dunkelblaue Tooltips mit abgerundeten Ecken und gelbem Rand in mein Programm einzubauen. Da seh ich nun wirklich den Mehrwert nicht, und die Beispielprogramme sehen dementsprechend auch eher schrecklich aus.
  • Und, last but not least: die Code-Qualität hält sich teilweise auch eher in Grenzen. Besonders ärgerlich finde ich Absätze wie “so würde man das in echten Programmen natürlich nie machen, aber wir zeigen das jetzt hier mal so”. Klar, und alle, die den Beispielcode übernehmen, reparieren das dann. Na sicher.

Trotz allem habe ich ein paar der Hacks direkt in meinem letzten Projekt eingesetzt, und ein bisschen dazugelernt hab ich auch.

Fazit: Zumindest die Liste der Hacks und der Beispiel-Code sind als Anregungen nützlich. Meiner Meinung nach lohnt es sich aber leider nicht, dafür das Buch zu kaufen.

Terry Pratchett: The Unadulterated Cat

Mittwoch, 1. Februar 2006

The Unadulterated CatHier ein Buch passend zum letzten Eintrag: The Unadulterated Cat von Terry Pratchett mit Zeichnungen von Gray Jolliffe. Untertitelt mit “A Campaign for Real Cats” beschreibt dieses Buch, wodurch echte Katzen sich auszeichnen. Das fängt dabei an, wie man an eine echte Katze kommt (Anzeigen in schicken Katzenmagazinen sind schlecht, ein Haus auf dem Land kaufen ist gut) und wie man ihr einen Namen gibt (”gehwegdadumistvieh” ist üblich; geeigent ist alles, was man ohne peinliche Zwischenfälle spätabends in den Garten rufen kann, während man mit einer Gabel in der Futterdose klappert), und beschreibt dann grundlegende Dinge wie das Füttern (man kauft eine neue Sorte Futter, Katze stürzt sich drauf, man kauft eine Palette von dem Zeug, Katze schaut es mit dem Hintern nicht an) und die Fahrt zum Tierarzt (Katze kriegt ca. 10 neue Beine, während man versucht, sie in den Käfig zu stopfen) bis hin zu fortgeschrittenen Themen wie zum Beispiel Katzenschach (die Regeln sind einfach: jede Katze sollte möglichst viele andere Katzen sehen können und dabei selbst von möglichst wenigen Katzen gesehen werden; Spielfeld ist idealerweise ein komplettes Dorf).

“The Unadulterated Cat” ist Pflichtlektüre für alle Katzen-Fans. Und wer selbst Katzen hat, wird wohl so einiges wiedererkennen…

Neil Gaiman: Stardust

Mittwoch, 18. Januar 2006

“And are you her slave forever?”
“Not forever,” and at that the faerie girl smiled. “I gain my freedom on the day the moon loses her daughter, if that occurs in a week when two Mondays come together.”

StardustWenn man sich das Regal mit den englischen Büchern in den meisten Buchläden zur Zeit ansieht, kriegt man leicht den Eindruck, dass da jemand versucht, Neil Gaiman zu pushen. Nach dem ganzen Theater um Dan Brown war ich deswegen erstmal sehr skeptisch. Aber wenn mir jemand ein Buch in die Hand drückt und sagt “lies mal”, kann ich ja selten widerstehen.

Gestern abend war das Stardust von Neil Gaiman. Die Geschichte spielt, ähnlich wie Jonathan Strange & Mr Norrell, im viktorianischen England, bzw. eher zu dieser Zeit in Faerie, der Feenwelt.

Victoria Forester verspricht, Tristran Thorn jeden Wunsch zu erfüllen, wenn er ihr den Stern bringt, den sie gerade hat fallen sehen. Also macht Tristran sich auf den Weg. Leider ist er nicht der einzige, der Interesse an diesem Stern hat…

Gute Handlung, teilweise auch ziemlich spannend, mit ein paar Überraschungen gegen Ende (wie es sich halt für eine gute Geschichte gehört), und wirklich nett geschrieben. Ein wunderbares Buch. “It kind of leaves you with a warm, fuzzy feeling inside”, meinte Andreas. Stimmt. Dies ist die Sorte Buch, die ich gern illustrieren würde, wenn ich dazu auch nur ein bisschen Talent hätte…

Übrigens ist das derselbe Neil Gaiman, der zusammen mit Terry Pratchett Good Omens geschrieben hat.

And there was a voice, a high clear, female voice which said, “Ow,” and then, very quietly, it said “Fuck,” and then it said “Ow,” once more.
And then it said nothing at all, and there was silence in the glade.

Fortsetzung zu Jonathan Strange & Mr Norrell

Dienstag, 17. Januar 2006

An diejenigen, die auf meiner Seite (meist hier) landen, wenn sie nach “Susanna Clarke” und “Fortsetzung” googeln: laut der Webseite zum Buch wird es zwar ein “nächstes Buch” geben, das auch in derselben Welt spielt wie Jonathan Strange & Mr Norrell, aber das wird keine direkte Fortsetzung werden. Das Buch wird ein paar Jahre nach dem Ende von Jonathan Strange & Mr Norrell anfangen, und es wird sowohl neue Charaktere geben als (zumindest wahrscheinlich) auch Wiedersehen mit einigen der Charaktere aus Jonathan Strange & Mr Norrell.

Und ja, es sind so viele Leute, dass sich dieser Eintrag lohnt.

Terry Pratchett: The Amazing Maurice and his Educated Rodents

Dienstag, 10. Januar 2006

The Amazing Maurice and His Educated RodentsMal wieder ein Kinderbuch von Terry Pratchett? Obwohl ich A Hat Full of Sky und The Wee Free Men sehr mag, hat mich bei The Amazing Maurice and His Educated Rodents irgendwie immer der Titel abgeschreckt (erschienen ist es ja schon 2003). Gestern habe ich es jetzt doch mal gelesen, und (ich hätte es wissen sollen, schließlich ist es ein Pratchett-Buch): es ist sehr nett.

Die Zusammenfassung sagt:

A talking cat, intelligent rats, and a strange boy cooperate in a Pied Piper scam until they try to con the wrong town and are confronted by a deadly evil rat king

Wie in vielen seiner Bücher schafft Pratchett es auch hier, in diesen Plot noch gesellschaftskritische Betrachtungen (inklusive einer wunderbaren Darstellung von der Arbeit in einem Kommittee) einzubauen und sich über Kinderbücher à la Pu der Bär und Fünf Freunde (sinngemäßes Zitat: “Das einzige, was sie bedauerte, war, dass sie nicht vier Kinder und ein Hund waren. Dies schien die geeignete Anzahl für ein Abenteuer zu sein.”) lustig zu machen.

Also: definitiv lesenswert. Über “Kinderbuch” bin ich mir noch nicht so ganz sicher, aber schließlich hatten wir ja damals auch alle Spaß an Asterix.

Edward R. Tufte: The Visual Display of Quantitative Information

Montag, 12. Dezember 2005

The Visual Display of Quantitative InformationNachdem ich immer mal wieder über Verweise auf Edward R. Tufte gestolpert bin, hab ich mir neulich das einzige seiner Bücher, das ich in der Unibib finden konnte, ausgeliehen: The Visual Display of Quantitative Information. Das Buch hat knapp 200 Seiten, die sich aber dank sehr guter Gestaltung problemlos an einem Abend lesen lassen.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Part I: Graphical Practice
    1. Graphical Excellence
    2. Graphical Integrity
    3. Sources of Graphical Integrity and Sophistication
  • Part II: Theory of Data Graphics
    1. Data-Ink and Graphical Redesign
    2. Chartjunk: Vibrations, Grids, and Ducks
    3. Data-Ink Maximization and Graphical Design
    4. Multifunctioning Graphical Elements
    5. Data Density and Small Multiples
    6. Aesthetics and Technique in Data Graphical Design
  • Epilogue: Designs for the Display of Information

Die wichtigsten Aussagen des Buches lassen sich in diesen drei Zitaten zusammenfassen:

For non-data-ink, less is more.
For data-ink, less is a bore.

Graphical elegance is often found in simplicity of design and complexity of data.

Attractive displays of statistical information

  • have a properly chosen format and design
  • use words, numbers, and drawing together
  • reflect a balance, a proportion, a sense of relevant scale
  • display an accessible complexity of detail
  • often have a narrative quality, a story to tell about the data
  • are drawn in a professional manner, with the technical details of production done with care
  • avoid content-free decoration, including chartjunk

Fazit: Dieses Buch sollte von allen gelesen werden, die professionell auch nur im Entferntesten mit Visualisierung von Daten zu tun haben. Auch wer nicht allen Aussagen uneingeschränkt zustimmt, wird beim Erstellen des nächsten Diagramms vermutlich ein paar Gedanken mehr investieren. Und damit hoffentlich dem Ziel einer jeden Infographik etwas näher kommen: Die dargestellten Daten und ihre Zusammenhänge so gut wie möglich, so schnell wie möglich auf so wenig Platz wie möglich den LeserInnen zu vermitteln.

Und zum Weiterlesen hier noch ein paar Links zum Thema Präsentation/Visualisierung:

Interaction Design — Beyond Human-Computer Interaction

Sonntag, 4. Dezember 2005

Interaction DesignNeulich in der Unibib gesehen und ausgeliehen: Interaction Design — Beyond Human-Computer Interaction von Jennifer Preece, Yvonne Rogers und Helen Sharp. Von den Autorinnen konzipiert als breit gefasste Einführung in alles, was mit Mensch-Maschine-Interaktion zu tun hat, soll das Buch ein thematisch sehr breites Spektrum abdecken. Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • What is interaction design?
  • Understanding and conceptualizing interaction
  • Understanding users
  • Designing for collaboration and communication
  • Understanding how interfaces affect users
  • The process of interaction design
  • Identifying needs and establishing requirements
  • Design, protoyping and construction
  • User-centered approaches to interaction design
  • Introducing evaluation
  • An evaluation framework
  • Observing users
  • Asking users and experts
  • Testing and modeling users
  • Design and evaluation in the real world: communicators and advisory systems

Nun ist das Buch bei weitem nicht das erste zu diesem Themenbereich, das ich gelesen habe — beim Durchblättern hatte ich gehofft, “das eine Buch, in dem alles steht” gefunden zu haben. Leider haben sich die Autorinnen so sehr auf die Breite konzentriert, dass es an der Tiefe fehlt.

Als Zielgruppe nennen die Autorinnen: Studierende der Informatik, Informationswissenschaften, Psychologie und Soziologie; Entwickler und Anwender von Webseiten und Software; Forscher. Ich vermute, dass die einzigen aus diesem Kreis, für die “Interaction Design” genau die richtige Breite und Tiefe von Material enthält, die Soziologiestudierenden und die Anwender sind — und genau diese werden das Buch wohl nicht lesen wollen, weil es sie schlicht und einfach nicht interessiert (und weil für diese wohl die Menge deutlich zuviel und der Stil zu schulbuchmäßig ist).

Fazit: als gründliche Einführung für jemanden ohne Vorkenntnisse wohl geeignet, aber sonst lieber Finger weg. Schade eigentlich; didaktisch haben die Autorinnen sich nämlich sehr viel Mühe gegeben und auflockernde Elemente wie Praxisbeispiele, Aufgaben und Interviews mit Usability-Profis eingebaut.

Das gute Buch zum Thema habe ich also immer noch nicht gefunden; eine gute Auswahl ist meiner Meinung nach folgende:

  1. User Interface Design for Programmers von Joel Spolsky — für “Ich will, dass meine Programme/Webseiten ab morgen benutzbarer sind”. Pflichtlektüre für alle EntwicklerInnen.
  2. The Design of Everyday Things von Don Norman — für “Ich will wissen, warum sich Leute über sowas überhaupt Gedanken machen. Abgesehen davon betrifft mich das alles ja gar nicht, ich produziere ja Türklinken”. Pflichtlektüre fuer alle, die keinen Videorekorder benutzen können. Und auch für die, die behaupten, das doch zu können ;)
  3. Paper Prototyping von Carolyn Snyder — für “Ich will mir Feedback von den Anwendern meiner Programme/Webseiten holen, am besten schon während der Entwicklung”. Pflichtlektüre für alle EntwicklerInnen, die das Spolsky-Buch gelesen haben und Ideen für die praktische Umsetzung haben möchten. Und für alle, die mir nicht glauben, dass Usability Testing wie ein Pen&Paper-Rollenspiel sein kann.

User Interface Design for ProgrammersThe Design of Everyday ThingsPaper Prototyping

Kate Fox: Watching the English

Samstag, 12. November 2005

Watching the EnglishWas ist eigentlich "typisch Englisch"? Dieser Frage geht Kate Fox, eine britische Anthropologin, in ihrem (populärwissenschaftlichen) Buch "Watching the English" nach. Dabei schaut sie sich Regeln zu Gesprächen und Verhalten an, denen englisches Verhalten anscheinend unterliegt. Um diese Regeln herauszufinden, untersucht sie, was Engländer in den unterschiedlichsten Situationen so tun und wie genau sie das jeweils tun. Nicht unbedingt humorfrei. Insgesamt ist "Watching the English" sehr nett — und definitiv sehr interessant für alle, die viel mit Engländern (oder auch Menschen aus stark von England beeinflussten Ländern) zu tun haben. Zum Besser-Verstehen und zum Fehler-Vermeiden.

Das Ergebnis, zu dem Kate Fox in ihrem Buch kommt, stellt sie in dem Diagramm unten dar. Die Anmerkungen in lila sind auch aus dem Buch — das sind "key phrases" zu der jeweiligen Eigenschaft (natürlich gibt’s die auch zu den anderen Eigenschaften, aber dann lest doch gleich das Buch…).
What is "Englishness"?

Ebenfalls von Kate Fox und kostenlos im Internet lesbar: Passport to the Pub: A guide to British pub etiquette (lesenswert; überschneidet sich aber recht stark mit "Watching the English")

Susanna Clarke: Jonathan Strange & Mr Norrell

Montag, 24. Oktober 2005

Jonathan Strange & Mr Norrell, English editionDirekt vor Pattern Recognition habe ich Jonathan Strange & Mr Norrell gelesen. Das ist das Buch, bei dem jemand die Marketing-technisch geniale Idee hatte, jeweils die Haelfte der Buecher mit einem schwarzen und die andere Haelfte mit einem weissen Einband herauszugeben (der rote Einband ist die Taschenbuch-Ausgabe). Als ich in Neuseeland war, hatte ich sehr widerspruechliche Rezensionen ueber das Buch gelesen und es mir dann nicht gekauft. Nachdem ich es vor kurzem noch einmal persoenlich empfohlen bekommen hatte, hab ich dem Buch jetzt doch eine Chance gegeben.

Ich verstehe ganz gut, dass die Rezensionen so widerspruechlich sind.

Das Buch ist, insgesamt, sehr gut. In etwas merkwuerdigem altem Englisch geschrieben, etwas umstaendlich, immer leicht ironisch den Personen gegenueber (von vielen verglichen mit dem Stil von Jane Austen; dank meines Oberstufen-Deutschlehrers erinnert mich das auch immer an Theodor Fontane). Die darin beschriebene Magie ist so ganz anders als die in Harry Potter; sehr interessant, das miteinander zu vergleichen.

Allerdings kommt die Handlung die ersten paar hundert Seiten ueber nicht wirklich von der Stelle, und das Ende ist sehr merkwuerdig. Ganz, als waere der Autorin nicht mehr so richtig was eingefallen — oder als haette ihr jemand gesagt, sie solle sich die Moeglichkeit einer Fortsetzung offenhalten.

Und wer dieses Buch direkt vor oder nach Pattern Recognition liest, sollte mit einem Kulturschock rechnen.

William Gibson: Pattern Recognition

Montag, 24. Oktober 2005

Pattern RecognitionPattern Recognition habe ich mir (im übrigens sehr netten Science-Fiction-Buchladen in Göteborg) gekauft, nachdem ich irgendwo im Netz dieses Zitat gefunden hatte:

She knows now […] that [someone’s] theory of jet lag is correct: that her mortal soul is leagues behind her, being reeled in on some ghostly umbilical down the vanished wake of the plane that brought her here […]. Souls can’t move that quickly, and are left behind, and must be awaited, upon arrival, like lost luggage.

Stimmt ja schon, irgendwo. Ein 30-Stunden-Flug ist was anderes als eine 30-Stunden-Zugfahrt, was das Ankommen angeht.

Das Buch ist ziemlich gut, was mich ein bisschen überrascht hat (Neuromancer, das wohl bekannteste Buch von William Gibson, hab ich schliesslich bis heute nicht fertiggelesen — und das will bei mir wirklich was heissen).