Archiv für Kategorie 'Gadgets'

Bluetooth-Headset für Skype mit (x)ubuntu Gutsy

Sonntag, 18. November 2007

Zusammen mit dem neuen Laptop kam dann die Hoffnung, dass jetzt endlich mein Bluetooth-Headset (ein Plantronics M3000) funktionieren könnte. Und tatsächlich: vorhin hab ich meinen ersten Skype Test Call mit dem Headset geführt. Es hat zwar ein paar Stunden Basteln gebraucht, aber letztendlich war das im Prinzip meine eigene Schuld (RTFM halt — allerdings ist das FM in diesem Fall doch ein bisschen knapp geraten und gleichzeitig verwirrend).

Der Bluetooth-Support wurd glaube ich gleich bei der Installation mit eingerichtet; falls nicht, sollte es reichen, das Paket bluez-utils zu installieren.

Alles, was ich unter xubuntu gutsy tun musste, war:

  1. Den Laptop dazu überlisten, sich mit dem Headset zu pairen
  2. Eine Datei namens .asoundrc in meinem Home-Verzeichnis anlegen mit dem Inhalt

    pcm.bluetooth {
    type bluetooth
    device 00:11:22:33:44:55
    }

    Statt 00:11:22:33:44:55 muss man hier natürlich die Bluetooth-Adresse des Headsets nehmen — stand vermutlich auf der Verpackung, lässt sich aber auch mit hcitool scan rausfinden, wenn das Headset im Discoverable-Modus ist.

  3. In den Skype-Einstellungen fürs Audio-Device bei eingehenden und ausgehenden Verbindungen das Bluetooth-Device auswählen.

Der schwierigste Schritt war der erste. Beim Pairen muss man auf dem Laptop die PIN des Headsets eingeben (üblicherweise 0000 — steht im Headset-Handbuch). Diese PIN wird auf dem Laptop (unter /var/lib/bluetooth/<Bluetooth-Adresse des Laptops>/linkkeys) gespeichert, so dass dieser Schritt nur ein einziges Mal pro Bluetooth-Gerät anfällt. Im Gegensatz zu Ubuntu selbst bringt xubuntu allerdings kein Programm mit, das im richtigen moment ein nettes Fensterchen aufmacht und einen nach dieser PIN fragt. Überlisten kann man das so: man legt eine Datei an, z.B. /usr/local/bin/bluetooth-pin (mit sudo). Diese Datei sollte so aussehen:

#!/bin/bash
echo “PIN:0000″

Achtung bei Copy&Paste: WordPress macht aus den doppelten Anführungszeichen typographische, also müsst ihr das ggf. ändern. Falls das Headset eine andere PIN hat als 0000, muss das natürlich entsprechend angepasst werden. Diese Datei muss noch mit

$ sudo chmod +x /usr/local/bin/bluetooth-pin

ausführbar gemacht werden. Dann ruft man mit eingeschaltetem Headset diese Befehle auf (Achtung bei Copy&Paste, das ist ein doppeltes Minus vor default):

$ passkey-agent –default /usr/local/bin/bluetooth-pin &
$ sudo hcitool cc 00:11:22:33:44:55

Auf der Kommandozeile wird dann sowas ausgegeben wie

Passkey request for device 00:11:22:33:44:55
Found passkey: “0000″

Das war’s?

Naja, ganz so einfach war’s nicht. Irgendwie hat es dann bei meinem Laptop immer noch nicht funktioniert, wenn ich mich richtig erinnere. Ich glaube, die Lösung war, noch diese Zeile in /etc/modprobe.d/bluez einzutragen:

options hci_usb force_scofix=1

Danach muss man entweder den Rechner neu starten oder den Bluetooth-Dienst anhalten, Bluetooth abschalten, die geladenen Bluetooth-Module entfernen, den Bluetooth-Dienst wieder starten und Bluetooth wieder anschalten.

Danach kommen Schritte 2 und 3 oben — fertig!

Laut etlicher Mails der bluez-Entwickler auf der Mailingliste macht Skype ziemlich böse Dinge mit Alsa, d.h. es ist im Prinzip Glückssache, ob’s mit Skype funktioniert. Zum Ausprobieren, ob’s generell geht:

$ arecord -D bluetooth -f S16_LE | aplay -D bluetooth -f S16_LE

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Webcam!

Montag, 31. Oktober 2005

Ich hatte ja geschrieben, dass ich mir eine Webcam kaufen möchte. Inzwischen habe ich (nach etwas Suchen) auch eine gefunden, die mit meinem Laptop (Ubuntu Breezy) sprechen mag: Eine Logitech QuickCam Express Plus (VendorID 0×046d, ProductID 0×0928).

Allerdings war das ein relativ harter Kampf. Zuerst hatte ich eine Logitech QuickCam Messenger, die funktioniert aber überhaupt nicht unter Linux. Der nächste Versuch war eine Genius VideoCam Eye (Vendor ID 0×0c45, Product ID 0×6007). Der Chip ist ein SONIX SN9C102, für den es auch einen Linux-Treiber gibt. Allerdings scheint der Bildsensor nicht unterstützt zu werden, und der (immerhin schnell antwortende) Genius-Kundenservice konnte mir leider nicht sagen, welcher Sensor das ist. Schade, die Kamera ist ziemlich knuffig.

Die QuickCam Express Plus wird zwar unterstützt, aber leider hat der Treiber in Ubuntu einen Bug, so dass ich das entsprechende Kernel-Modul noch einmal selbst kompilieren musste (in den Bug-Meldungen stehen Beschreibungen dafür). Das hat trotz installierter Kernel-Header merkwürdigerweise erst funktioniert, nachdem ich auch die Kernel-Sourcen installiert und kompiliert hatte. Jetzt funktioniert es aber, wenn auch die Qualität nicht besonders ist:

Webcam-Bild von Andrea

Wenn ich mir das nächste Mal ein USB-Gerät kaufen will, werde ich jedenfalls erstmal auf der Liste der unterstützen Geräte nachschauen. Ansonsten hilft wohl nur der iterative Ansatz (man suche sich einen Laden mit netter Umtauschregelung und probiere die Geräte durch) — und Google…

Webcam?

Sonntag, 23. Oktober 2005

Ich hab vor, mir eine USB-Webcam zu kaufen. Kriterien:
(1) funktioniert unter Linux fuer Bilder und Video (GnomeMeeting etc.)
(2) billig (unter 40 EUR)
(3) zum an-den-Laptop-klemmen (muss aber nicht)

Ich hab mal ein bisschen rumgegoogelt, aber es gibt da anscheinend jede Menge verschiedene Modelle (die teilweise leider sehr aehnliche Namen haben) und auch jede Menge verschiedene Treiber (die unter Linux mehr oder weniger gut unterstuetzt werden).

Hat da jemand einen Tip fuer mich? Wenn ja → Kommentar zu diesem Eintrag oder email o.ae.

Sinnlose Gadgets

Dienstag, 30. August 2005

Zenman

Weiss nicht, ob das so gut fuers Rubberducking geeignet ist — aber sieht schon spassig aus. Auf der Seite gibts auch noch mehr lustige Dinge :)

(via)

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Entscheidungshilfe

Donnerstag, 11. August 2005

So langsam muss mal ein neues Handy her. Ich hab mich mal ein bisschen umgeschaut, aber so ganz weiss ich noch nicht, was ich will. Vielleicht hat ja noch jemand Tips fuer mich, deswegen poste ich das mal hier ;)

Also, meine Kriterien fuer ein Handy sind:

  • ohne Vertrag und SIM-Karten-Bindung
  • um die 170 EUR maximal
  • mit Bluetooth (Adressbuch und evtl. Kalenderdaten mit meinem Laptop synchronisieren zu koennen waer schoen, und natuerlich moechte ich mein Headset mit dem Handy benutzen koennen)
  • nicht notwendigerweise mit Kamera
  • moeglichst die klassische Form und nicht irgendwelche Klapp- oder Schiebevorrichtungen

Bisher habe ich drei Handys gefunden, die dazu mehr oder weniger gut passen: das Nokia 6021, das Nokia N-Gage QD und das SonyEricsson T610.

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Syncing a Tungsten T with a Linux computer via Bluetooth

Dienstag, 5. April 2005

I recently got my mother’s “old and broken” Tungsten T (the digitizer has to be calibrated several times a day, but apart from that everything seems to be fine with it). Hotsync via USB works without any problems (using the pilot-link suite; the only thing you have to know is that by default, port

/dev/ttyUSB0

is created). But hotsync via bluetooth would be nicer, both for showing off and for having less hassle with all the cables.

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Guten Morgen?

Mittwoch, 30. März 2005

Ich stimme Amaya da voll zu — wachwerden ist gemein; Uhren, die sich immer wieder geduldig auf “snooze” stellen lassen, helfen da auch nicht wirklich.

Jetzt gibt’s zwei sehr nette Ideen, die helfen koennten: Clocky rennt weg, und zwar moeglichst jeden Morgen woanders hin. Und die Puzzle-Uhr wirft jeden Morgen 4 Puzzleteile raus, die man finden und zusammensetzen muss, bevor die Uhr ausgeht.

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Nein, das brauch ich nicht

Samstag, 12. Juni 2004

Ich brauch nicht noch mehr Spielzeug. Nein. Hier gibt's das wahrscheinlich eh nicht. Ist sowieso zu teuer. Ommm…

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spielzeugCount++;

Donnerstag, 18. März 2004

Hab heute mal wieder neues Spielzeug gekauft: einen PCMCIA-Adapter für CompactFlash-Karten. Jetzt kann ich auch dann die Bilder von meiner Kamera auf den Schlepptop kopieren, wenn die Kamera-Batterie leer ist :)

Da ich im Herbst in Bremen schonmal mit Marias Adapter gespielt hatte, waren auch schon alle Kernel-Module da. Muss also nur die Karte in den Adapter und den in den Rechner stecken,

/dev/hdc1

mounten und fertig.

Und bin erkältet. Menno.