Archiv für Kategorie 'Merkwürdigkeiten'

catCount––; catCount++;

Freitag, 29. Februar 2008

Miezekatze ist letzten Monat überfahren worden und gestorben. Das war dann der dritte Katzentod in einem Jahr für mich und ich war so traurig, dass ich nicht drüber bloggen konnte.

Gestern abend ist uns ein Kätzchen zugelaufen; mein Mitbewohner hat es heute morgen in der Garage entdeckt. Ich hab ihr erstmal was zu trinken gegeben und dann versucht, es unter dem Auto rauszulocken. Letztendlich hat es sich hinter dem Feuerholz versteckt und da hab ich’s dann auch fangen können. Es sah aus, als wär irgendwas mit dem Kiefer nicht in Ordnung, also hab ich’s zum Tierarzt gebracht. Tatsächlich, der Kiefer ist gebrochen und Katzenschnupfen hat es auch. Die Wahl war, dass ich’s entweder einschläfern lasse oder $200-$300 für Operation und Medikamente bezahle (oder das Kätzchen wieder aussetze, aber ohne OP hätte das den sicheren Tod bedeutet). Also hab ich der Operation zugestimmt und hoffe jetzt, dass das Kätzchen die Narkose überlebt; die Tierärztin meinte, die Chancen wären gut, aber ein kleines Risiko besteht halt doch.

30 seconds audio buffer

Freitag, 5. Oktober 2007

“Du hörst mir gar nicht zu!”

“Doch! Du hast grade gesagt: …”

Vor allem Männer können sowas gut. Meine Theorie ist ja schon seit ner Weile, dass es einfach einen Audiobuffer gibt, in dem die letzten n Sekunden gespeichert sind von dem, was man so hört. Und wenn das durch “du hörst ja gar nicht zu” getriggert wird, spult die Person einfach den Inhalt des Audiobuffers ab. Was nicht heißt, dass die Person wirklich zugehört hätte, also verstanden hätte, was man gesagt hat…

Und heut les ich dann beim background reading für meinen PhD was über den phonological loop als Komponente einer Gedächtnistheorie. Ich hab’s doch gewusst :)

Nachwuchs!

Freitag, 7. September 2007

Neinnein, keine Sorge. Solcher hier:

Küken

Die beiden laufen jetzt seit anderthalb Wochen oder so bei uns im Zoo auf dem Hof rum. Und nein, wir haben immer noch keinen Hahn (übrigens sehr zum Bedauern der einen Henne). Aber eine Henne war in Brütlaune gekommen, also hat Petra befruchtete Eier bei trademe (neuseeländisches EBay-Äquivalent) gekauft und sie der Henne untergejubelt. Wir waren ja eigentlich fest davon überzeugt, dass genau gar nichts passiert — aber ein paar Tage nach dem vorberechneten Schlüpfdatum waren dann doch zwei Küken da.

Sind übrigens verdammt laut und verdammt schnell, obwohl sie noch so klein sind. Und sehr knuffig.

Wie soll man da nicht verzweifeln?

Dienstag, 27. März 2007

Seit ich vor einer Weile Kathy Sierras Blog gefunden habe, ist sie eine der (sehr wenigen) Menschen, die ich als meine Vorbilder sehe. Ihre Ideen zur Softwareentwicklung bringen mich immer wieder zum Nachdenken und geben mir neue Ideen; ihre Buchreihe (Head First) hat dazu gefuehrt, dass ich keine anderen technischen Buecher mehr lesen kann ohne zu bedauern, dass sie soviel schlechter sind. Ihre Kraft, zu ihren Gedanken zu stehen — obwohl die Gedanken teilweise ziemlich von der Norm abweichen und auch obwohl ihr persoenliches Leben nicht einfach zu sein scheint — machen mir Mut.

Heute hat sie darueber gebloggt, dass sie sich nicht mehr aus dem Haus traut. Sie hat in Kommentaren zu ihrem eigenen Blog und auch auf anderen Webseiten Todesdrohungen und Androhungen von sexueller Gewalt gegen sich lesen muessen. Sie ueberlegt, auch ihr Blog einzustellen.  (Wer selbst lesen moechte: hier ist ihr Blogeintrag. Aber Vorsicht, sie beschreibt die Drohungen ziemlich detailliert.)

Ich weiss einfach nicht, was ich dazu sagen soll. Ich bin schockiert und angeekelt. Und leider kann ich auch nicht den Gedanken abstellen, dass es nur passiert ist, weil sie eine Frau und erfolgreich ist. Wann immer ich etwas gelesen habe, das sie geschrieben hat, war sie sehr freundlich und professionell. Ja, sie vertritt Meinungen, die innovativ und mutig sind. Aber ich habe niemals etwas gesehen, dass auch nur irgendwie ein Grund fuer diese Drohungen sein koennte. Wenn es sie trifft, ist keine von uns sicher.

Sie haben Post!

Mittwoch, 14. März 2007

Neulich hab ich ein Paket gekriegt. So sah’s aus:

Das Paket

Eigentlich halt wie ein normales Paket. Wenn da nicht der komische Aufkleber waer:

Der Aufkleber

“MAF” sind die Leute vom Ministry for Agriculture and Forestry, also Land- und Forstwirtschaft. Die passen darauf auf, dass Neuseeland nicht von boesen Dingen ueberrannt wird. Dafuer gibt’s dann auch jede Menge Vorschriften, was man per Post herschicken darf und was nicht. Und in dem Chai (Tiger Spice, meine Lieblingssorte) ist Honig drin, deswegen wurde der konfisziert.

Der Brief

Wie aus dem Brief (und den 7 (!) Seiten Infoblatt zur Einfuhr von Honig und Honigprodukten; auf mich passende Passage mit Textmarker angemalt) hervorgeht, ist das jetzt alles ganz furchtbar aufwendig. Ich hoffe noch, dass ich einen Wisch vom Hersteller bekommen kann, dass weniger als 2% Honig drin sind; dann kann ich mir den Chai naemlich zuschicken lassen (so denn die Porto- und Verpackungskosten nicht allzu hoch sind).

Gemein, sowas. Vor allem, wo ich schon jede Menge Post mit diesem gruenen Aufkleber gekriegt hab, wo nur “sweets” draufstand. Weiss nicht, warum sie genau dieses Paket aufgemacht haben.

Immerhin waren im Paket noch andere nette Dinge (danke!), die sie dringelassen haben.

Unterhaltung auf Japanisch

Mittwoch, 21. Februar 2007

Erster Gedanke grade in der Mittagspause: oh nein, es ist ja O Week… Furchtbar voll war’s. Allerdings hab ich zufälligerweise genau die Vorführung der WaiTaiko Drummers mitbekommen. Ziemlich klasse: sie trommeln und singen/rufen (?) dabei, und das Ganze mit soviel Körpereinsatz, dass es so aussieht, als würden sie mit den Trommeln tanzen. Man hört sie abends ab und zu mal proben, aber so live ist es nochmal deutlich besser.

Heute abend werd ich dann wohl (wenn mein Auto mitspielt — es besteht hoffentlich gerade den TÜV) zum Fluid Echoes Dance beim Hamilton Gardens Festival gehen. Peter war schon da und fand’s ziemlich gut, bis auf eine nervige, laute Veranstaltung, die in der Nähe parallel lief. Heute abend ist nichts gleichzeitig, so dass ich hoffentlich ohne das auskomme.

Ui, Kultur (man nimmt hier davon ja mit, was man kriegen kann…) ;)

Erfolgsorientiert?

Montag, 19. Februar 2007

Ich frag mich immer noch, worüber genau mein Mailprogramm sich hier eigentlich beschwert…

Error Message

Rosalyn?

Dienstag, 28. November 2006

Aus mir unerfindlichen Gründen hat jemand hier an der Uni beschlossen, dass ich die ideale Person bin, um auf seine beiden Kinder (6 und 9) aufzupassen. Nicht, dass ich irgendwelche Erfahrungen mit Babysitten oder generell Kindern in dem Alter hätte. Aber ich hab die beiden vor 2 Jahren mal kurz gesehen, und da waren sie ganz friedlich, also versuch ich’s halt.

Dass ich neulich mal wieder ganz viel Calvin&Hobbes gelesen hab, hilft allerdings nicht so richtig…

Nachtrag: War alles gar kein Problem — hab also leider keine unterhaltsamen Geschichten anzubieten ;)

Happy Halloween!

Dienstag, 31. Oktober 2006

Aus gegebenem Anlass gab’s heute während der afternoon tea break ein kollektives Pumpkin Carving Event — Kürbisschnitzen. Ich wollte mich eigentlich nur wegen der dort ausliegenden Muffins und Donuts anschleichen, wurde aber direkt eingespannt und habe also einen Jack O’Lantern geschnitzt. Einen ersten Kommentar habe ich schon bekommen: “Not bad for a first attempt” — für einen ersten Versuch schon ganz gut. Na danke ;)

Die Preisverleihung ist aus Zeitgründen erst morgen; mehr davon und Fotos gibt’s also dann.

Nachtrag, 1. November:
Wie man sieht, stand ich dem Ganzen doch sehr skeptisch gegenüber:
andrea-und-kuerbis.jpg

Der Gewinnerkürbis wurde per “bei wem wird am meisten geklatscht” bestimmt; ich glaube, meiner war irgendwo bei den schlechtesten 2 von insgesamt 7… Aber hier könnt’s ja selbst beurteilen: Hier sind die Kürbisse in der Reihenfolge, in der sie im Teeraum vorgestellt wurden (Klick auf’s Bild macht’s größer).

Hier ist meiner. Eigentlich soll’s ein Vampir-Kürbis sein (man beachte die spitzen Zähne!), aber das ist irgendwie nicht angekommen. Beschrieben wurde er also als “traditionell”.
meins.jpg

“The Pumpkin of the Opera” — der Kürbis der Oper. Ein Kürbis auf dem Kürbis, mit einer geschnitzten Pampelmuse. Von einem Team hergestellt und auf Platz 2 gelandet.
opera.jpg

Der Gewinner. Eine Friedhofszene, komplett mit Gespenst, Grabstein und gruseligem Gebüsch^WBaum.
graveyard.jpg

Der Picasso-Kürbis von Sally Jo (nein, kein Smiley — sonst wär die Nase an ner anderen Stelle). Das kommt davon, wenn man einen Abschluss in Kunstgeschichte hat.
picasso.jpg

“The Ultimate Evil” — das Böseste überhaupt: ein Windows-Logo. Seitenansicht: die gequälte Seele eines Menschen, der zu lange Windows benutzen musste.
ultimate-evil.jpg tortured-soul.jpg

Nachdem in den letzten Jahren wohl immer viele traurige Kürbisse dabeiwaren, hier mal ein glücklich aussehender. Wobei die angeblich im Dunkeln am unheimlichsten aussehen — man fragt sich ja schon, warum die so grinsen…
happy-pumpkin.jpg

Hier nochmal der eher traditionelle Ansatz. Man beachte, wie die Knubbel vom Kürbis geschickt mitbenutzt wurden.
warty-pumpkin.jpg

Den einzigen Beitrag zur spontan erfundenen Kategorie “geschnitzte Zitrusfrucht” (es war nicht ganz klar, ob es eine Zitrone oder eine Grapefruit war) hab ich leider nicht fotografiert.

Als Bonus: Bilder von meinem Kürbis und vom Gewinnerkürbis “bei Nacht” (sprich: im kleinsten Rechnerraum vom Fachbereich, während jemand das Fenster in der Tür zuhält). Man beachte, wie die Extra-Löcher in der Friedhofszene zwei weitere Gespenster an die Wand malen.
meins-dunkel.jpg graveyard-dunkel.jpg

Internet: jederzeit, heute jedoch nicht

Samstag, 7. Oktober 2006

…so aehnlich steht’s ja immer auf diesen netten orangefarbenen Benachrichtigungskarten von der deutschen Post, wenn der Brieftraeger mal wieder keine Lust hatte, Treppen zu steigen. Oder wenn man tatsaechlich mal nicht da war.

Ein bisschen fuehlt sich das hier mit dem Konferenz-WLAN auch so an. Bei den meisten Leuten funktioniert’s, aber mein Laptop will partout nicht. Ob’s am Linux liegt? Andererseits geht’s bei Annikas Laptop auch nicht so recht. Ich glaube, wir haben beide WLAN-Karten von Lucent, vielleicht sind die schuld. Naja, wir sind ja eigentlich auch fuer die (wirklich sehr nette) Konferenz hier und nicht, um das Netz leerzusurfen. Aergerlich ist es trotzdem. Und so richtig bloggen kann ich halt auch erst, wenn ich wieder in Neuseeland bin.