Der Blog-Umbau geht weiter… Eben habe ich diese Idee aufgegriffen und die Formatierung von Trackbacks und Pingbacks gegenüber “normalen” Kommentaren leicht geändert.
Nochmal kurz zur Erinnerung: Trackbacks und Pingbacks sind, zumindest mal von implementierungstechnischen Details abgesehen, fast das gleiche. Worum geht es? Wenn man einen Blogeintrag liest, hat man ja ab und an selbst etwas dazu zu sagen. Gelegentlich geht das auch über das hinaus, was man üblicherweise so in einen Kommentar schreibt — und meist möchte man auch, dass die Leser des eigenen Blogs was davon mitbekommen. In diesem Fall kann man natürlich im eigenen Blog einen Eintrag posten, der auf den ursprünglichen Eintrag verlinkt. Wenn das eigene Blog Trackbacks oder Pingbacks senden und das ursprüngliche Blog sie empfangen kann, wird dann im ursprünglichen Blogeintrag ein Kommentar erzeugt, der auf den eigenen Blogeintrag verweist. Ich persönlich finde daher, dass Trackbacks und Pingbacks sehr sinvoll und nützlich sind — siehe auch Punkt 4 hier.
Wer eine Blogsoftware verwendet, die von selbst keine Trackbacks schicken kann (wie zum Beispiel Blogger), für den/die gibt es übrigens online ein Tool für manuelles Senden von Trackbacks (Empfangen geht damit allerdings immer noch nicht — da hilft wohl nur der Umstieg…).
Aber wieder zurück zur Darstellung von Trackbacks und Pingbacks in meinem Blog. Standardmäßig behandelt WordPress Trackbacks und Pingbacks wie normale Kommentare. Das heißt, alle drei Sorten werden zusammengemischt und chronologisch sortiert unter dem entsprechenden Eintrag angezeigt. Meiner Meinung nach verwirrt das beim Lesen der Kommentare manchmal — man muss schon genau hinschauen, um zu sehen, dass ein bestimmter Kommentar eigentlich nur ein Teil eines anderen Blogeintrags ist.
Rachel beschreibt in ihrem Eintrag ja schon sehr gut, was genau sie geändert hat. Ich wollte bei Trackbacks aber doch den Text einbauen und außerdem getrennte CSS-Klassen für Trackbacks und Pingbacks haben. Deswegen sieht der Code in meinem Kommentar-Template jetzt so aus:
-
<?php foreach ($comments as $comment) : ?>
-
<?php if (get_comment_type() == “comment”){ ?>
-
(normale Kommentar-Darstellung wie vorher)
-
<?php } elseif (get_comment_type() == “pingback”) { ?>
-
<li class=“pingback” id=“comment-<?php comment_ID() ?>”>
-
Verlinkt von <?php comment_author_link() ?>
-
(commentmetadata wie bei normalen Kommentaren)
-
</li>
-
<?php } else { /* trackback */ ?>
-
<li class=“trackback” id=“comment-<?php comment_ID() ?>”>
-
Verlinkt von <?php comment_author_link() ?>
-
(commentmetadata wie bei normalen Kommentaren)
-
<br />
-
<blockquote><?php comment_text() ?></blockquote>
-
</li>
-
<?php } ?>
-
<?php /* Changes every other comment to a different class */
-
if (‘alt’ == $oddcomment) $oddcomment = ”;
-
else $oddcomment = ‘alt’;
-
?>
Zeile 1 und alles ab Zeile 17 sind vorher auch schon dagewesen und sollen nur zeigen, wo im Template der Code geändert werden muss. Vorsicht übrigens beim Kopieren: Die typographischen Anführungszeichen müssen jeweils durch normale Anführungszeichen ersetzt werden.
Dazu kommen dann natürlich noch die entsprechenden CSS-Definitionen im Stylesheet — bei mir eine farblich etwas veränderte Version der alt-Klasse, die mein Theme für jeden zweiten Kommentar bereitstellt.
Oh, und Note to self: Wenn Änderungen am Stylesheet sich partout nicht auf der Seite zeigen — der CSS-Validator hilft da manchmal. Oder man zählt die Hex-Ziffern in seinen Farbangaben nochmal durch.
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