Katzenstatus
Samstag, 1. März 2008Ein kleines Update zum letzten Eintrag: Die Operation ist gut gelaufen und der Katze geht’s gut. Sie schläft und frisst sehr viel und hat gestern schon angefangen zu spielen :)
typisch Andrea: vieles ein bisschen, aber nichts so richtig
Ein kleines Update zum letzten Eintrag: Die Operation ist gut gelaufen und der Katze geht’s gut. Sie schläft und frisst sehr viel und hat gestern schon angefangen zu spielen :)
Miezekatze ist letzten Monat überfahren worden und gestorben. Das war dann der dritte Katzentod in einem Jahr für mich und ich war so traurig, dass ich nicht drüber bloggen konnte.
Gestern abend ist uns ein Kätzchen zugelaufen; mein Mitbewohner hat es heute morgen in der Garage entdeckt. Ich hab ihr erstmal was zu trinken gegeben und dann versucht, es unter dem Auto rauszulocken. Letztendlich hat es sich hinter dem Feuerholz versteckt und da hab ich’s dann auch fangen können. Es sah aus, als wär irgendwas mit dem Kiefer nicht in Ordnung, also hab ich’s zum Tierarzt gebracht. Tatsächlich, der Kiefer ist gebrochen und Katzenschnupfen hat es auch. Die Wahl war, dass ich’s entweder einschläfern lasse oder $200-$300 für Operation und Medikamente bezahle (oder das Kätzchen wieder aussetze, aber ohne OP hätte das den sicheren Tod bedeutet). Also hab ich der Operation zugestimmt und hoffe jetzt, dass das Kätzchen die Narkose überlebt; die Tierärztin meinte, die Chancen wären gut, aber ein kleines Risiko besteht halt doch.
Ha — wer Miezekatze für ein solches hält, der/dem kann ich auch nicht mehr helfen!

Neinnein, keine Sorge. Solcher hier:

Die beiden laufen jetzt seit anderthalb Wochen oder so bei uns im Zoo auf dem Hof rum. Und nein, wir haben immer noch keinen Hahn (übrigens sehr zum Bedauern der einen Henne). Aber eine Henne war in Brütlaune gekommen, also hat Petra befruchtete Eier bei trademe (neuseeländisches EBay-Äquivalent) gekauft und sie der Henne untergejubelt. Wir waren ja eigentlich fest davon überzeugt, dass genau gar nichts passiert — aber ein paar Tage nach dem vorberechneten Schlüpfdatum waren dann doch zwei Küken da.
Sind übrigens verdammt laut und verdammt schnell, obwohl sie noch so klein sind. Und sehr knuffig.
Heute musste ich dabei zusehen, wie Olli die Nummernschilder abgeschraubt wurden. Ich hatte ihn jetzt über 3 Jahre, und auch wenn es immer mal wieder Probleme gab, war er doch ein gutes Auto (”you shouldn’t have bought it, it’s got an engine problem” — ha!). Er hat es sogar ziemlich gut überstanden, dass er anderthalb Jahre vor Annikas Garage im Regen stehen und auf mich warten musste.
Aber letzte Woche ist die Kupplung gestorben, und damit war’s dann ein wirtschaftlicher Totalschaden ($500 für eine Reparatur, oder so). Vor ein paar Wochen hatte schon jemand eingebrochen (dabei sah Olli nun wirklich nicht so aus, als gäb’s was Wertvolles drin — aber wie ich nachher erst erfahren hab, ist die Straße für Gang-Aktivitäten berüchtigt), und ein neues Fenster hätte $200 gekostet.
Netterweise hat Olli seinen Tod anscheinend extra gut geplant. Der WOF (neuseeländisches TÜV-Äquivalent) war grad abgelaufen, den nächsten Test hätte er wegen Rostschäden wohl eh nicht bestanden, ums Fenster-Ersetzen-Lassen hatte ich mich noch nicht gekümmert, und auch die Neuzulassung wäre jetzt so um den Dreh fällig gewesen. Ein bisschen hatte ich schon sowas geahnt; beim letzten Tanken hatte ich schon nicht mehr vollgetankt. Trotzdem bitter (war schließlich mein erstes Auto!).
Danke, Olli. Ich werde dich vermissen.
Seit Samstag habe ich eine neue Mitbewohnerin.

Abenteuer bisher:
Aber schon nett. Miezekatze heißt sie übrigens.
Waehrend ich aus Europa in den letzten Tagen immer mal wieder gehoert habe, dass dort grad der Fruehling ausbricht, ist es hier gerade von Sommer direkt Winter geworden. So fuehlt’s sich jedenfalls an. Es regnet staendig, es ist kalt (vor allem nachts/morgens!) und alle werden krank. Gut, dass Petra heute den Schornsteinfeger angerufen hat; so richtig warm wird’s bei uns im Haus durch den Holzofen im Wohnzimmer wohl auch nicht werden, aber besser als nichts. Heizung, Isolierung, Doppelverglasung und andere neumodische Konzepte sind hier in NZ ja weitgehend unbekannt.
Gero jedenfalls hat heute morgen nur einen Lachanfall als Reaktion bekommen, als er laut ueberlegt hat, ob er sich wohl die falsche Wohnung ausgesucht hat — es sei letzte Nacht ja so kalt gewesen…
Neulich hab ich ein Paket gekriegt. So sah’s aus:
Eigentlich halt wie ein normales Paket. Wenn da nicht der komische Aufkleber waer:
“MAF” sind die Leute vom Ministry for Agriculture and Forestry, also Land- und Forstwirtschaft. Die passen darauf auf, dass Neuseeland nicht von boesen Dingen ueberrannt wird. Dafuer gibt’s dann auch jede Menge Vorschriften, was man per Post herschicken darf und was nicht. Und in dem Chai (Tiger Spice, meine Lieblingssorte) ist Honig drin, deswegen wurde der konfisziert.
Wie aus dem Brief (und den 7 (!) Seiten Infoblatt zur Einfuhr von Honig und Honigprodukten; auf mich passende Passage mit Textmarker angemalt) hervorgeht, ist das jetzt alles ganz furchtbar aufwendig. Ich hoffe noch, dass ich einen Wisch vom Hersteller bekommen kann, dass weniger als 2% Honig drin sind; dann kann ich mir den Chai naemlich zuschicken lassen (so denn die Porto- und Verpackungskosten nicht allzu hoch sind).
Gemein, sowas. Vor allem, wo ich schon jede Menge Post mit diesem gruenen Aufkleber gekriegt hab, wo nur “sweets” draufstand. Weiss nicht, warum sie genau dieses Paket aufgemacht haben.
Immerhin waren im Paket noch andere nette Dinge (danke!), die sie dringelassen haben.
Gestern war hier ein Feiertag (Waitangi Day). Petra und ich haben beschlossen, einen zweiten Versuch zu machen, auf Mount Te Aroha zu steigen — einen Berg hier in der Naehe, genauer gesagt in Te Aroha (Karte). Bei gutem Wetter kann man von oben sowohl die Ost- als auch die Westkueste sehen.
Letztes Mal war’s dann doch etwas diesig, so dass wir stattdessen zu den Wairere Falls gegangen sind (hoechster Wasserfall der Nordinsel, wenn ich mich richtig erinnere).
Gestern sind wir auf Mount Te Aroha immerhin bis zur Aussichtsplattform gekommen. Hier der Blick von oben (ueber Te Aroha im Vordergrund in Richtung Suedwesten):