Bremen hat zwei neue Geocaches bekommen.
Am letzten Mittwoch zogen ein paar unternehmungslustige Weiber in die Bremer Innenstadthecken, um einen geeigneten Platz zu finden, um neue Caches zu verstecken.
Immer mehr große und kleine Kinder erfreuen sich an der Schatzsuche mit elektronischer Unterstützung, wo es darum geht, mittels GPS-Empfänger Schätze zu finden, die andere Spielkinder ausgelegt haben. Auch die informatica ist seit einiger Zeit durch Geocacherinnen infiltriert. Dieses Jahr bot Annette, unsere Chefgeocacherin, dann unter dem Motto “Hecksen hecken was in die Hecke” (if live 07) einen Workshop für fortgeschritten Infizierte an, die sich nicht mit dem Suchen begnügen, und jetzt auch mal selber verstecken wollten.
Zuerst wurde gemeinsam im Internet ein Stück Park in Bremen gesucht, dessen bereits vorhandene Cachedichte weitere Neulinge zuließ. Flugs begab sich eine muntere Gesellschaft mit Kind und Kegel auf den Weg.
Dann ging es daran, geeignete Verstecke zu finden. Dies war gar nicht so einfach wie wir uns das vorgestellt hatten, denn ein Cache sollte nicht zufällig von Menschen oder Hunden gefunden, nicht von Regen oder Wind weggetragen und an seinem Versteck gut fixiert werden können.
Nach einigem Suchen tat sich dann ein erstes kreatives Versteck auf, welches dann unter waghalsigem Einsatz unserer Chefklettermeisterin erschlossen und “becached” wurde.
… Dieser Cache bekam dann eindeutig die Terrainstufe (Geländegängigkeit / Erreichbarkeit) 4 von 5.
Die schwierige Erreichbarkeit unseres Erstlings, der den Namen „Informatica Feminale ‘08 spezial“ bekam, ermutigte uns dann, noch einen weiteren Cache (namens “Fliegen Fischen”) zu verstecken und danach erschöpft und zufrieden zum Kneipentreffen einzukehren.
… Aufnehmen der GPS-Koordinaten, die veröffentlicht werden.
… Verstecken des zweiten Caches.
Fazit: Zwei neue Caches wurden im Park gelassen und das Baby wieder mit nach Hause genommen.
Autorin: Sybille
Fotos: Doreen
Weitere Infos:
Endlich kann ich auch mal süsse Kätzchen bloggen: ein Kurzfilm von Studenten des Jahrgangs MMA2006:
Jede Menge Übungen, jede Menge haptisches Zeugs, jede Menge Spaß! Auch für Freundinnen kleiner Taschenspielertricks gibt’s hier was.
Bei den Leuten von http://csunplugged.com gibt’s noch mehr dazu, hier nur der Teaser…
Get Unplugged Now
Computer Science Unplugged is a collection of activities designed to teach the fundamentals of computer science without requiring a computer. Because they’re independent of any particular hardware or software, Unplugged activities can be used anywhere, and the ideas they contain will never go out of date. Unplugged activities have been trialled and refined over 15 years in classrooms and out-of-school programmes around the world.
And it’s free!
You can download Unplugged activities as individual PDF files from their pages on this site, or download a teachers’ version of the collection as a single file. But it’s worth browsing this site. You’ll find supplementary material for each activity: videos, links, photos, feedback, curiosities and more. We’re also working on online games, competitions, links to curricula, and new material. Printed versions of the Unplugged material are available for purchase, and proceeds from sales are put back into the project.
Mathematikerinnen besonders begehrt!
Gerade flattert eine Anfrage in den Redaktionsbriefkasten…
“futura mentoring ist eine fakultätsübergreifende Einrichtung für Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Freiburg. Es bietet Mentoring, Weiterbildung und Vernetzung - alles, was für einen erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg wichtig ist und die Karrierechancen von Frauen erhöht. Im Mentoring-Programm werden Studentinnen und Doktorandinnen (Mentees) von berufserfahrenen Frauen aus Wirtschaft und Wissenschaft (Mentorinnen) beraten und unterstützt. Mentorin und Mentee profitieren in vielfältiger Weise von ihrer Zusammenarbeit. Die Mentee bekommt einen Einblick in das berufliche Umfeld der Mentorin und Anregungen für die Entwicklung eigener Berufsperspektiven. Die Mentorin kann ihre Coaching- und Beratungskompetenzen vertiefen und Impulse für ihre eigene Arbeit bekommen. Mentoring hat sich bereits in vielen Bereichen der Wirtschaft als wirkungsvolles Instrument der Nachwuchsförderung bewährt. Durch die Kombination von Mentoring und Vernetzung werden die Karrierechancen der teilnehmenden Frauen nachhaltig verbessert.
Das erste futura Mentoringprogramm startet am 18. Oktober 2008 an der Universität Freiburg, Anmeldungen benötigen wir bis zum 8. September.
Da wir einige Anmeldungen von Studentinnen und Doktorandinnen der Mathematik haben, die sich eine Begleitung von einer Mathematikerin, möglichst in der Forschung, wünschen, suchen wir dringend Mentorinnen aus der Mathematik.
Als Mentorin anmelden können Sie sich mit dem Onlineformular, das auf der Homepage von futura mentoring bereit steht (www.mentoring.uni-freiburg.de).
Gerne stehen wir für weitere Fragen zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Linda Steger und Dr. Sabine Büchler
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Linda Steger, Dr. Sabine Büchler
futura mentoring
Mentoring-Programm der Universität Freiburg
Büro der Gleichstellungsbeauftragten
Werthmannstr. 8, Rückgebäude
79098 Freiburg
Tel 0761 / 203 - 8850
Fax 0761 / 203 - 9072
futura(at)mentoring(punkt)uni-freiburg(punkt)de
www.mentoring.uni-freiburg.de”
Weitere Informationen:
Eleonore Digital basiert auf einer kreativen Zusammenarbeit im Geschichts-, Informatik- und Zeichenunterricht und richtet sich an Schülerinnen und Schülern der gesamten Europäischen Union. Das Ziel von Eleonore Digital ist, in gemeinschaftlicher Arbeit eine 3D-Lernsoftware zu erstellen. Das Projekt Eleonore Digital stellt sich die Aufgabe, das Leben und Wirken dieser faszinierenden Frau in Form einer 3D-Lernsoftware umzusetzen, welche die einzelnen Lebensabschnitte der Eleonore von Aquitanien und den Lauf der Geschichte plastisch darstellt. So ermöglicht die Software das Eintauchen in eine 3D-Welt des Mittelalters, die den SchülerInnen hautnahe Eindrücke der damaligen Zeit liefert. Ein wesentlicher Aspekt des Projekts besteht darin, dass SchülerInnen den Umgang mit Open Source Technologie erlernen und ihr Wissen der Öffentlichkeit und anderen ProjektteilnehmerInnen zugänglich machen.
Kontakt:
P-O-S-T Verein zur Förderung der Open Source Technologie im Schul- und Universitätsbereich
ZVR: 95296485
www.p-o-s-t.org
post(at)eleonore-digital(punkt)org
Mehr Info: EleonoreDigital-Präsentationsmappe

Seit eben hab ich einen identi.ca - account. Early-adopter bin ich damit wohl nicht mehr wirklich, hat ja lange auf meiner todo-Liste geschimmelt. Identi.ca ist ein Microbloggingdienst, also eine Art twitter, nur besser: freie Software, offene Formate, creative commons - um ein paar Stichworte zu nennen. Featuremäßig ist das ganze noch relativ spartanisch. Per XMPP, also jabber, soll das ganze ansprechbar sein. Klingt gut, funktioniert aber bei mir bisher nicht. Allerdings häufen sich gerade identi.ca-Meldungen über Verzögerungen beim jabber, also ist es vielleicht nur ein temporäres Problem.
Update: Kaum hatte ich meine jabber-ID korrekt eingetragen, hat es auch funktioniert. Verzögerungen scheint es dort derzeit auch keine mehr zu geben.
Wer mitlesen möchte, findet mich unter http://identi.ca/radish. Was bei twitter follow heißt, wird hier einfach subscribe genannt - klingt auch besser, wer will schon ein follower sein. Subscriben können sich aber nicht nur identi.ca-user, sondern auch user aller anderen Microbloggingdienste, die das OpenMicroBlogging-Format unterstützen. Das find ich ein tolles Feature. Cross-Posting zu twitter ist ebenfalls in Planung. Wer sich nicht subscriben kann oder will, kann meine Mitteilungen per RSS empfangen. Erste Erkenntnis im Umgang mit dem neuen Medium: Im Gegensatz zum social networking kann man sich hier seine Mitläufer nicht aussuchen…
Fehlt jetzt nur noch das passendes Verb. Oder ist twittern schon ein Synonym für microblogging? Steht googlen für die Nutzung einer beliebigen Suchmaschine, oder behaupten das nur Leute, die keine andere Suchmaschine kennen?

Wenn ich die Wüste ertragen könnte, und nicht schon bei 30 Grad mein Hirn aussetzen würde, dann könnte ich jetzt bei Burning Man sein. So sitze ich im grünen Salzburg und schau mir die Bilder auf Flickr an. (Mit Landkarte der temporären Stadt.)
Dieses Jahr hat sich erstmals keine Redaktion / Koordinatorin für die Offline-Zeitung gefunden. Deshalb gibt es während des Sommerstudiums einen einfachen Blog-Zugang für die Online-Zeitung: Artikel schreiben leichtgemacht!
Falls es Probleme gibt: einfach eine Mail an grp-ifzeitung(at)tzi(punkt)de - da werden Sie geholfen.
Friederike
In den Anfangszeiten des Internet gab’s diesen Comic im New Yorker mit dem Spruch “on the Internet nobody knows you’re a dog”. Für mich spricht aus dem Comic die Hoffnung nach einer Meritokratie - ich werde nicht nach dem beurteilt was ich bin (ein Hund) sondern nach dem was ich tue, was ich für die Gemeinschaft leiste.
In gewisser Weise erfüllt die open source Bewegung dieses Ideal: wer einen patch in ein open source Projekt einbringt wird nicht nach Alter, Geschlecht, Herkunft beurteilt, sondern nach dem Code.
Ein gutes Beispiel dafür ist Dennis Morhardt. Ich hab am Wordcamp 2008 in Hamburg seinen Vortrag zu Wordpress Mu gehört. Er hat einen unterhaltsamer Vortrag gehalten, die Basiscs gut erklärt, und konnte alle Fragen - egal wie speziell - sofort beantworten oder kompetent weiterverweisen. Zufällig ist er erst 16. Aber das ist für Wordpress MU und seine Rolle im Projekt völlig irrelevant.
Die Programme, die ich mit 16 geschrieben habe, sind für die Welt verloren - damals gabs kein Internet, und damit auch keine Zusammenarbeit, keinen größeren Zusammenhang in den ich meine Arbeit hätte einbringen können. Heute ist das anders: egal ob bei Wikipedia oder bei Wordpress, bei Perl 6 oder bei Linux: es gibt viele, viele Projekte an denen man mitarbeiten kann. Projekte, die nicht nur Spass machen, sondern die der Welt etwas bringen, wo man als vollwertiges Teammitglied mitarbeiten kann.
Mein Einstiegs-Tipp für Alle die was beitragen wollen:
und so weiter, man kommt dann eh’ von einem Projekt zum nächsten.
(dieser Artikel erscheint auch in multimediatechnology.at)
Klicken ist gut, aber tippen ist besser. Die Beispiele-Anwendungen von Ubiquity zeigen das mal wieder ganz deutlich: ein Wort getippt sagt mehr als tausend Klicks.
Ubiquity. Lernen. Benützen!
Kollege Egger hat ein Photosynth Bild des Pegasus im Mirabellgarten gebastelt. Photosynth macht aus hunderten zweidimensionalen Bildern eine dreidimensionale Collage, die man interaktiv erforschen kann. Links im Bild ein “Zwischenzustand” wenn man von einem Bild zum nächsten dreht. Sieht aus wie der Geist des Pegasus.
Zwei Tage paddeln auf der Mur. Sehr schön. Aber jetzt tut mir alles weh: Muskelkater in den Armen, Schultern, …. u.s.w. bis zu den Zehen. Dabei hab ich doch gar keine Muskeln.
Trotzdem kann ich paddeln im Kanadier sehr empfehlen. Ich glaub wenn man das ein, zweimal macht, und die richtigen Muskeln sich dran gewöhnt haben, dann ist das auch weniger anstrengend als Radfahren. Ein richtig schöner Ausflug.
Unser Betriebsausflug ging heuer ins Freilichtmuseum . Schön grün, schön groß. Ganze Busladungen von Menschen verteilen sich, so dass sich immer noch ein ruhiges Plätzchen findet.Lange hab ich sie zurückgehalten, um die eine oder andere Geburtstagsüberraschung nicht zu verderben. Endlich kann ich sie Euch zeigen, meine lieben kleinen giantmicrobes. Vorne links in gelb der Herpes, dahinger in rosa die Syphillis. Und vorne rechts in schwarz der Schimmelpilz.

Der Studiengang MultiMediaTechnology schreibt gemeinsam mit Salzburg Research eine Forschungs-Stelle aus. Das ist eine Stelle mit guten Aussichten, da ja der Studiengang gerade aufgebaut wird. Forschungs-Erfahrung ist wichtig.
Ich poste hier nochmal das PDF: Stellenausschreibung Wissenschaftliche MitarbeiterIn SalzburgResearch und FH Salzburg im Juli 2008.
Was macht man, wenn man ein Buch gut findet, aber den Autor und seine politische Meinung ganz schrecklich? Diese Frage disskutiert Matt Bloom im Wired Blog am Beispiel von Orson Scott Card.
Auch ich hab mit Vergnügen die Ender-Serie von Orson Scott Card gelesen - besonders Teil 2 (Speaker for the Dead) hat mir gut gefallen. Dass die Themen Familie, Kinder, Ehe eine wichtige Rolle für ihn spielen war mir aus dem Bücher klar. Wie eng seine Ansichten zur Ehe sind, zur Rolle von Frau und Mann sind, das war mir aber nicht bewusst - bis den Artikel von ihm gegen “gay marriges” gelesen habe.
Das liest sich sehr gruselig. Kurz zusammengefasst: Wenn der Staat die Ehe von gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt, dann bedroht das seine Chance Großvater zu werden, weil ja seine Kinder in “unproduktive” Beziehungen gelockt weden könnten. Ein Staat, der das tut, ist sein Totfeind und er wird ihn mit allen Mitteln zu bekämpfen.
Ich dachte immer, Card hat einfach Freude daran Kinder zu haben und aufzuziehen, und deswegen schreibt er Geschichten über Kinder und Familien. Aber hier geht es nicht darum was der einzelne Mensch will. Es geht um eine “Vermehrungspflicht” für Alle und um die Verhinderung aller Alternativen.
Nach dieser Grosseltern-Argumentation müsste er den Staat ja jetzt schon bekämpfen, weil der Staat Klöster und zölibatäre Berufe erlaubt. Ein Card-Kind könnte ja dazu verlockt werden katholischer Priester zu werden und sich damit verpflichten keine Enkelkinder zu produzieren. (Schön, dass sich die religiösen Extremisten hier uneins sind.)
Was mach ich also jetzt?
Auf keinen Fall mehr Bücher von ihm kaufen - ich will ihn nicht mit noch mehr Geld unterstützen.
Die Bücher nochmal, und diesmal kritischer lesen.
Und die Bücher, die ich schon habe, verleihen - damit sie niemand anderer mehr kauften muss.