Montag vor eine Woche hab ich meine 12 Pokens bekommen und gleich verschenkt. Diesen Montag hab ich Poken beim Webmontag vorgestellt. Matthias musste auch mitspielen: mit ihm hab ich gepoked.
Die Google Waves Demo von Alex fand ich viel spannender (ich durfge in Wave tippen!) aber ich glaub fürs Publikum waren die Pokens besser verständlich.

Das Wetter zog von Freitag bis heute vorbei. Und dann wurde der Tag zur Nacht...
Ein Sonntagmorgenspaziergang dagegen gibt ganz neue Einblicke. Wie manche Leute ihr Rad parken. Oder dass der Sommer auch leichten Nebel zu bieten hat - bei schwülwarmen Temperaturen. Und nachher trifft es sich noch sehr nett am Bahnhof: Nelson aus Chile stand da und stopfte sein Pfeifchen. Die Welt ist klein, besonders im Ruhrgebiet.
Bei der ersten Pechakucha Nacht Salzburg stellte Brigitte Jellinek die Studiengänge des mediaCUBE vor. Dabei wurden auch zwei Probleme und ein Nicht-Problem präsentiert, und als Happy End gab es eine Einladung. Dieser Artikel zum Vortrag wurde ursprünglich auf master.multimediaart.at veröffentlicht.
Stickarbeit und Illustration von Karin Kaineder (mma1998)Der Studiengang MultiMediaArt wurde im Jahre 1996 gegründet, und gehört damit zu den ältesten Fachhochschul-Studiengängen Österreichs. Seit dem Jahr 2000 hat der Studiengang jedes Jahr ca. 50 AbsolventInnen in die Welt hinaus geschickt.
Aber was ist MultiMedia? MultiMediaArt?
Photo von Maria OelingerAuf jeden Fall ist MultiMediaArt attraktiv. Das sehen wir an der Zahl der BewerberInnen jedes Jahr. Wir verschicken Broschüren an ca. 1000 Leute (die diese anfordern). Die Studienplätze sind jedes Jahr um ein mehrfaches “überbucht” - und das obwohl wir mit dem Bewerbungsprojekt eine hohe Latte gelegt haben.
Aber was ist eigentlich MultiMedia?
Im Jahre 1996, bei der Gründung des Studienganges, war ein MultiMedia-PC ein Computer mit CD-ROM Laufwerke und Soundkarten; Wäre dann MultiMediaArt die Kunst, für die CD-ROM Inhalte zu erstellen?
Diese Bedeutung mussten wir im Laufe der Jahre adaptieren und verfeinern.
Diplomarbeit “die Animation und ihre Techniken” von Iris Frisch, mma2004Im Jahr 2009 sehen wir MultiMedia auf zwei Arten: in der multimedialen Grundausbildung im ersten Studienjahr des Bachelor-Studienganges werden gemeinsame theoretische, handwerkliche und gestalterische Grundlagen gelegt.
Auf dieser Basis folgt dann die Spezialisierung im zweiten Studienjahr auf Mediendesign, Audio, Video oder Computeranimation. (Rätselfrage: Welche Figur im Bild stellt welchen Schwerpunkt dar?)
Das dritte Jahr ist wieder - auf andere Art - multimedial: die SpezialistInnen arbeiten zusammen an interdisziplinären, multimedialen Projekten.
Nun ein paar Beispiele für Projekte aus den 4 Schwerpunkten. Alle Arbeiten sind “Qualifikationsprojekte” am Ende des ersten Studienjahrs:
Characterdesign “Raumräuber” von Wolfgang Schütz, Qualifikationprojekt Mediendesign im 2.Semester. (Als 3d Animation umgesetzt von Alexander Zimmermann; beide mma2008.)Ein Beispiel für “Mediendesign”: Concept Art für einen 3d-Character. Andere Themen in Mediendesign sind Grafikdesign, Kommunikationsdesign, Interaction Design, u.a. Webdesign.
Animation “WormFront” von Pokorny Peter und Reisinger Regina, Qualifikationsprojekt Computeranimation im 2.SemesterEin Beispiel für Computeranimation: ein kurzer Animationsfilm, erstellt in Maya.
Musikvideo von Friessner Stefan und Hammer Hadrian , Qualifikationsprojekt Video/Film im 2.Semester, beide mma2008Beispiel für Video/Film: Ein Musikvideo. Weiter typische Produkte sind Kurzfilme, Werbeclips, Dokumentationen.
Cogito Ergo Soundtrack von Leitenbauer Jan-Michael, Qualifikationsprojekt Audio im 2.Semester, mma2008Ein Beispiel für Audio: Soundtrack zu einem Filmprojekt. Weiter Themen - neben Filmmusik - sind Tontechnik und Sounddesign.
Mehr Werke aus dem Studiengang finden Sie auf der Portfolio Site von MMA.
Doch nun zu einem Problem:
Das Projekt “Cub Cub” zeigt ein Problem des Studiengangs MultiMediaArt: die StudentInnen können die Idee des Spiels entwickeln, visuelles Design und Sounddesign machen, die Level und Figuren bauen, …. aber sie können das Spiel nicht programmieren. Damit fehlt ein wichtiger Schritt in der Umsetzung. (In anderen Bereichen exisitert das Problem nicht: Filme, Webseiten, interaktive Installationen können wir vollständig umsetzen)
Poster von Thomas Grundnigg, mma1997Die Lösung lautet: MultiMediaTechnology. Seid Herbst 2008 bildet der “Geschwister-Studiengang” von MMA ProgrammiererInnen für die Medienwelt aus.
An einer anderen Hochschule würde der Studiengang vielleicht einfach “Medieninformatik” heissen - aber an einer anderen Hochschule hätten diese MedieninformatikerInnen nicht die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit MMA.
MMT bietet - nach der Grundausbildung im ersten Jahr - zwei Spezialisierungen an:
Webprojekt UniDash (Stundenplan)Im Schwerpunkt “Web & Communities” geht es um Webprogrammierung und um die Entwicklung der nächsten Generation von Web-Applikationen. Das Projekt “UniDash” ist nicht nur ein Beispiel für Webprogrammierung, sondern auch für die erfolgreiche Zusammenarbeit von MMA + MMT.
Im Schwerpunkt “Augmented Reality & Game” geht es um Gameprogrammierung. Das Projekt von Rene Baumgartner verlässt dabei den Computer: die Spielsteine werden mit einem Beamer auf das Spielbrett projiziert, eine Kamera dient zum Input.
Damit kommen wir nun zum zweiten Problem:
Da MMA und MMT zwei verschiedene Studiengänge sind, müssen sich bereits die BewerberInnen entscheiden: Technik oder Gestaltung? Wir gehen davon aus, dass diese Entscheidung für die meisten ganz klar ist und eine getrennt Ausbildung von Anfang an sinnvoll ist.
Photo (c) FH SalzburgAber es gibt einige wenige außergewöhnliche Menschen, die beide Talente mitbringen und in beiden Bereichen weiterlernen wollen. Die Lösung: Sie können beide Aufnahmeverfahren durchlaufen und ein Doppelstudium beginnen. In 4 Jahren können Sie beide Bachelor-Studien abschließen.

So, die Präsentation / bzw. der Artikel ist schon fast vorbei, und es wurde noch gar nicht über den Bachelor gejammert. Sehr ungewöhnlich. Woran liegt das?
Das liegt daran, dass wir sehr stolz auf unseren Bachelorstudiengang sind: in drei herausfordernden, intensiven Jahren können engagierte Menschen sich auf hochschulniveau fit machen für verschiedene Jobs in der Medien-Branche.
Im Sommer 2009 verlässt der erste Bachelor-Jahrgang die Fachhochschule Salzburg. Sie haben zwei wissenschaftliche Arbeiten geschrieben, drei Qualifikationsprojekte selbstständig durchgeführt, ein Praktikum in der Wirtschaft absolviert und sind absolut fit für den Berufseinstieg oder ein Weiterstudium im Master.
Deswegen ist der Bachelor und das Bolognia-System kein Problem für uns; ganz im Gegenteil: es eröffnet uns neue Möglichkeiten:
Im Herbst 2009 startet der erste Jahrgang des neuen Masterstudiums MultiMediaArt.
Das Masterstudium führt die Tradition von MMA weiter: projektorientiert, praktisch, nah an der Branche, anspruchsvoll,… Und es bringt einige Neuigkeiten:
Bewerbung fürs Studium noch bis Montag, den 29.Juni.
Bewerbung als LektorIn jederzeit an die jeweilige Fachbereichsleitung.
Ich bin Bloody Jack Flint (bei StupidStuff) oder Privateer Grace the Willful (bei PrivateerDragons)
What’s your pirate name? – Nettes Spielchen

Dieses Jahr kommt die 12. deutsche Betonkanu-Regatta ins Ruhrgebiet, und zwar nach Essen. Wann? Am 19. und 20. Juni 2009. Seit der ersten Regatta 1986 gibt es alle zwei Jahre an verschiedenen Orten dieses Wassersporthighlight. An der letzten Regatta nahmen sogar mehr als 100 Mannschaften teil. Und die Berliner TFH hat inzwischen auch ein Frauenteam. (Also ist das ein prima Thema für die Zeitung …)
Bei der Regatta kann frau in zwei Klassen starten. In der Wettkampfklasse steht der sportliche Wettkampf im Fokus. Die Kanus müssen dabei möglichst schnell eine gerade Rennstrecke und einem Slalomkurs bewältigen. In der offenen Klasse ist alles erlaubt, was aus Beton ist und schwimmt. Hier entscheidet eine Parade über die Sieger. Bewertet werden: Originalität, Konstruktion, Betonverwendung, Gestaltung, Ausstattung, Antrieb, Harmoine Besatzung/Wasserfahrzeug und Präsentation. Am Begrüßungsabend prämieren die Wettkampfteilnehmer die Mannschaft mit den schönsten Regatta-Hemden.
Warum Beton?
Das erste Betonkanu erblickte in den USA das Licht der Welt. Die Idee griff der Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V. auf. Die Beweggründe waren eher pragmatisch: Der Baustoff Beton sollte aus seinem Schattendasein geholt werden. Natürlich spielen auch Teamarbeit und nicht zuletzt der Spaß eine große Rolle.
Essener Spende: 80 Betonboote sind startbereit für den Baldeneysee
Am 20. Juni 2009 fällt der Startschuss für die Wettbewerbe am Baldeneysee in Essen. Mehr als 900 Studierende und Auszubildende lassen ihre selbstgebauten Kanus und Wasserfahrzeuge aus Beton zu Wasser. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Deutsche Zement- und Betonindustrie für jeden Zuschauer, der sich am Samstag an der Regattastrecke einfindet, einen Euro spenden. Der Erlös ist für das kooperative Bildungs- und Kulturprojekt Storp 9 in Essen. Da macht das Zugucken nicht nur Spaß, sondern auch Sinn.
Freitag, 19. Juni 2009
Die Betonboote können auf dem Bootslagerplatz vor dem Regattahaus besichtigt werden.
Die Teilnehmer geben Auskunft über ihre Konstruktionen und deren Herstellung.
Samstag, 20. Juni 2009
08.00 Uhr Sportliche Wettkämpfe: Vorläufe und Viertelfinale
13.30 Bootsparade: Wasserfahrzeuge “Offene Klasse”
14.30 Sportliche Wettkämpfe: Halbfinale und Finale
16.00 Rahmenprogramm mit Kanu-Polo
17.00 Uhr Siegerehrung
Mehr Infos: www.betonkanu-regatta.de
Seit meiner letzten Dienstreise nach Magdeburg hab ich Spaß am Morgenspaziergang. Wenn die Leute verschlafen zur Arbeit schleichen. Wenn in Magdeburg die Gitter vor den Kellerfenstern gewienert werden. Wenn die Sonne auf Wassertropfen scheint.
Das Wissenschaftsjahr 2009 bietet wieder eine wandelnde Ausstellung. Sowas kennen wir ja schon aus dem Jahr der Informatik, als ein Schiff über die Binnengewässer schipperte. Diesmal ist die Ausstellung in einem Zug unterwegs.
Der Zug zeigt pro Waggon ein Thema. Nach dem ersten Wagen mit dem Ausstellungsthema gibt es in den nächsten drei Wagen Entwicklungen in der Grundlagenforschung zu erleben. In den nächsten Wagen erfährt man mehr darüber, wie sich Medizin und Ernährung, unsere Lebensweise, unsere Arbeit und auch unsere Art zu kommunizieren verändern könnten. Digitalisierung, Miniaturisierung und Personalisierung beschreiben den komplexen Wandel bei Produkten und Leistungen. Wagen 11 lädt zum Nachdenken ein, welche Chancen Wissenschaft und Forschung eröffnen. Und welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit diese Chancen Allen zugute kommen.
Stationen:
19.07. bis 21.07. 2009 in Freiburg i. Br.
03.09. bis 05.09. 2009 in Bremen
22.11. bis 24.11. 2009 in Berlin
Alle Städte der Städtetour:
http://www.expedition-zukunft.org/alias/Tour/976109
Themen:
Mehr Infos: http://www.expedition-zukunft.org
Heute hab ich mich mal ein bisschen auf youtube rumgetrieben… und entdeckt, was es zum Thema OOP und MVC so gibt… viel Spaß damit. Es sind nicht alle gleich lustig, aber entscheidet einfach selbst:
“Give me five!” fordert Dich auf, Deine Handfläche gegen die Hand des Gegenübers zu klatschen. Pokens haben nur vier Finger, sind ansonsten aber auch sehr sozial.
Ein Poken ist ein Gadget der Schweizer Firma Poken S.A., das Kontaktdaten über Nahbereichsfunk austauscht. Also ein kleines Gerät, das in dem Fall auch noch witzig aussieht.
Neben normalen Kontaktdaten kann ein Poken auch Links zu Profilen aus verschiedenen sozialen Netzwerken übermitteln. Zu diesen Netzwerken gehören u. a. flickr und XING. Wer hat’s erfunden? Die Schweizer, darunter die Fachhochschule Bern.
Mehr Infos: missionpoken.de oder www.get-a-poken.de in Deutschland und www.doyoupoken.com